Kolumne "Unsere Woche" zu Einbrüchen im Kreis Merzig-Wadern

Kolumne „Unsere Woche“ : Mit Wachsamkeit gegen Einbrecher

Eigentlich müsste über dieser Kolumne „Unsere Jahreszeit“ und nicht „Unsere Woche“ stehen. Denn eine Sache hat nicht nur die zu Ende gehende Woche geprägt, sondern auch die Wochen davor: Einbrüche.

Seit die dunkle Jahreszeit angebrochen ist, erreichen uns immer wieder Mitteilungen der Polizei über Menschen, die versucht haben, an diversen Stellen in unserem Landkreis unbefugt in die Häuser und Wohnungen von anderen zu gelangen.

Eins ist dabei aber auffällig: In den meisten Fällen, über die wir berichtet haben, waren die Täter nicht besonders erfolgreich. Hier wurde mal ein Handy gestohlen, da ein bisschen Schmuck. In einem Fall haben die Einbrecher sage und schreibe 50 Euro Bargeld erbeutet.

Bei vielen anderen Begebenheiten haben sie es nicht mal bis in die Wohnung hinein geschafft, sondern haben sich schon vorher wieder aus dem Staub gemacht – warum, das bleibt dabei meistens eine ungeklärte Frage.

Allerdings: Auch wenn nichts wegkommt, ist solch ein Einbruch für die Bewohner des betroffenen Hauses oder der Wohnung ärgerlich. Erstens wegen des oft nicht unerheblichen Sachschadens, der durch das Öffnen von Fenstern und Türen entsteht, und zweitens natürlich dadurch, dass das Sicherheitsgefühl sinkt. Ich zumindest würde mich in meiner Wohnung nicht besonders wohl fühlen, wenn ich wüsste, dass irgendwelche Verbrecher sie durchwühlt haben.

Die vielen gescheiterten Versuche zeigen aber auch: Die Menschen sind wachsam und vorsichtig. Einbrecher geben in der Regel nur dann auf, wenn sie sich gestört fühlen. Deshalb: Treffen Sie für sich selbst Sicherheitsvorkehrungen und behalten Sie das Geschehen in Ihrer Straße im Blick. Und wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt: Verständigen Sie die Polizei. Mit ein bisschen gemeinsamem Engagement wird die dunkle Jahreszeit für Einbrecher eine wahrhaft dunkle Zeit – nämlich eine ohne Erfolge.

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