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Kolumne Unsere Woche
Ein Sommer wie gemalt

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Ich hoffe, es war Ihnen vergönnt, am Freitagabend die „Blutmond--Finsternis“ am Abendhimmel zu verfolgen. Denn solch ein atsronomisches Schauspiel werden ich und Sie so bald nicht mehr erleben – eine solch lang andauernde totale Mondfinsternis wird es erst in gut 100 Jahren wieder geben.

Zumindest die meteorologischen Rahmenbedingungen haben für die Sterngucker gestimmt – dank einer „tropischen Nacht“ mit Tiefstemperaturen um die 20 Grad. Das nenne ich einen Sommer! In diesem Jahr werden wir gefühlt schon seit April von der Sonne ziemlich verwöhnt – wenn auch höchst unangenehme Unwetter Ende Mai, Anfang Juni uns die negativen Seiten des Wetters sehr deutlich vor Augen geführt haben.


Dennoch: Der Sommer 2018 dürfte als ein besonders schöner in die Wetterhistorie eingehen. Das freut nicht nur die Winzer bei uns, die wieder auf einen außergewöhnlichen Weinjahrgang hoffen können. Auch die Schüler dürften froh sein, dass sie endlich mal in den Ferien richtig tolles Wetter hatten. Daran dürfte sich bis zum Ferienende nächste Woche wenig ändern.

Natürlich wären alle die, die arbeiten müssen, durchaus froh, wenn sie im Büro, der Werkstatt oder auf der Baustelle nicht so sehr schwitzen müssten. Aber lassen Sie uns gemeinsam den Sommer genießen  – so schön, wie er ist, das ist fast so selten wie die „Blutmond-Finsternis“!