Gute Karten für Merzig

Merzig. "Die Idee, ein Quartett zu machen, beschäftigt uns schon länger. Schließlich haben viele von uns als Kinder mit Quartettkarten gespielt", sagte am Freitag Berthold Schreiner vom Amt für Wirtschaftsförderung im Rathaus, wo das Spiel entwickelt worden ist

Merzig. "Die Idee, ein Quartett zu machen, beschäftigt uns schon länger. Schließlich haben viele von uns als Kinder mit Quartettkarten gespielt", sagte am Freitag Berthold Schreiner vom Amt für Wirtschaftsförderung im Rathaus, wo das Spiel entwickelt worden ist. Das "touristische Quartett" beinhaltet neben den 32 Spielkarten mit Deckblatt eine informative Übersicht (Stadtplan) mit wichtigen Tipps. Die Karten sind geordnet nach acht übergeordneten Themen (Historische Bauwerke, Natur und Landschaft, Museen, Bietzener Heilwasser, Wölfe und Tierparks, Merziger Bäder, Kulturstadt Merzig, Wandern/Radfahren). Gestaltet wurden die Spielkarten von Grafiker Klaus Aulitzky.Und so wird das Merziger Quartett, das für drei oder mehr Spieler geeignet ist, gespielt: Die 32 Karten werden unter den Mitspielern aufgeteilt, danach müssen alle versuchen, durch Befragen ihrer Mitspieler je vier Karten aus einem Themengebiet zusammenzubekommen. Gewonnen hat am Ende der, der die meisten Quartette sammeln konnte. Besonders pfiffig: Auf der mitgelieferten Faltkarte sind alle Kartenmotive sowie weitere Sehenswürdigkeiten eingezeichnet. Für auswärtige Gäste ist das Quartett ein idealer Reiseführer im handlichen Taschenformat mit Auskünften über die Merziger Sehenswürdigkeiten und Hinweisen, wo weitergehende Infos erhältlich sind. Oberbürgermeister Alfons Lauer, dem das Quartettspiel sichtlich Spaß bereitete, sagte: "Wir haben uns bemüht, dass nicht nur Motive aus der Kernstadt auf den Karten sind. Andererseits können wir auf 32 Karten auch nicht alles unterbringen, was Merzig zu bieten hat." Das erste Spiel mit dem druckfrischen Quartett, das am Freitag in der Merziger SZ-Redaktion gespielt wurde, gewann am Ende Berthold Schreiner. Für den schönsten Moment sorgte der Merziger Oberbürgermeister, als er auf die Frage von Schreiner, ob er eine Karte aus dem Gebiet "Kulturstadt Merzig" in Händen halte, erklärte: "Ich habe hier gar nichts mit Kulturstadt." Wie Alfons Lauer sagte, werde die Stadt das Kartenspiel an Kindergärten und Altenheime verteilen. "Gerade in Seniorenheimen wird das rauf- und runter gespielt werden", sagte Lauer. Aber auch für alle anderen sei das Quartett eine "schöne Geschenkidee". Das Merziger Quartett ist in der Tourist-Info in der Poststraße und im Merziger Buchhandel erhältlich. In Kürze soll es auch an touristisch relevante Stellen im Kreis verteilt werden. "Ich habe hier gar nichts mit Kulturstadt." Kommentar von OB Alfons Lauer zu seinem Quartett-Blatt