Fußball-Verbandsliga: Noswendel verspielt eine 3:0-Führung

Noswendel/Wadern. Achtungserfolg für Fußball-Verbandsligist SG Noswendel/Wadern. Der Tabellenletzte hat dem FV Eppelborn ein 3:3-Unentschieden (3:1) abgetrotzt und sich damit den dritten Zähler der Saison auf sein Punktekonto notieren können

Noswendel/Wadern. Achtungserfolg für Fußball-Verbandsligist SG Noswendel/Wadern. Der Tabellenletzte hat dem FV Eppelborn ein 3:3-Unentschieden (3:1) abgetrotzt und sich damit den dritten Zähler der Saison auf sein Punktekonto notieren können. Doch es war viel mehr drin, denn für die Jungs von Trainer Lothar Pesch reichte nicht einmal eine 3:0-Führung, um den lang ersehnten ersten Sieg einfahren zu können. Dennoch gab es nach dem Spiel zumeist zufriedene Gesichter. "Das war ein Gefühl, wie schon lange nicht mehr", war der Vereins-Vorsitzender Eugen Müller auch am Sonntagmorgen noch ganz angetan vom Spiel seiner Mannschaft. Vor allem von der ersten halben Stunde, als die Hochwälder die Gäste aus Eppelborn förmlich überrollten.Nach 57 Sekunden erzielte Daniel Schmidt den ersten Treffer, nur fünf Minuten später hatte er die Führung auf 2:0 ausgebaut. Nach einer Viertelstunde Spielzeit traf Andreas Haupenthal zum 3:0. Bis dahin war von Eppelborn nichts zu sehen. Auch in der Folgezeit bestimmten die Hochwälder das Geschehen. Nach 25 Minuten wurde Andreas Haupenthal im gegnerischen Strafraum umgestoßen. "Leider blieb zur Verwunderung aller, auch von Eppelborns Trainer Helmut Berg, der Elfmeterpfiff aus. Vielleicht hätten wir mit einem vierten Tor den ersten Sieg einfahren können", trauerte Müller diesem Missgeschick nach. Erst allmählich kam Eppelborn besser ins Spiel, erzielte in der 40. Minute durch Lukas Becker den Anschlusstreffer. Nach der Pause diktierten die Gäste dann das Spiel. Folgerichtig fiel in der 51. Minute das 2:3 durch Christian Dorobek. Das 3:3 besorgte Heiko Brill nach 72 Minuten.Ein Pfostenschuss der Eppelborner verhinderte anschließend deren Führung. "Unsere Mannschaft hat aber nicht resigniert, wie dies in der Vergangenheit der Fall war, sondern energisch Paroli geboten", lobte Müller die Jungs. "Daniel Schmidt hatte in der 89., 90. und 91. Minute glasklare Chancen. Einmal köpfte er am leeren Tor vorbei", beschrieb Müller die Schlussminuten. "Damit hätten wir eigentlich als Sieger vom Platz gehen müssen", so das Fazit des Vereinschefs. eb

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