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Mosel-Musikfestival: Entdecker, Pioniere und Wegbereiter

Mosel-Musikfestival : Entdecker, Pioniere und Wegbereiter

Gegen den Strich gebürstet hat der neue Intendant Tobias Scharfenberger das Programm des Mosel-Musikfestivals.

() Von Freitag, 13. Juli, bis Mittwoch, 3. Oktober, präsentiert sich das Festival mit mehr als 60 Konzerten an 40 Spielstätten von der Saar bis zur Untermosel. „Industrie-Kultur“ lautet das Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz und so entdeckte Scharfenberger ungewöhnliche Spielorte wie das TV-Druckhaus in Trier-Euren, das Dhron-Kraftwerk in Leiwen, den Bundesbank-Bunker in Cochem, das Holzschnittlager der Firma Leyendecker Trier, das Busdepot der Stadtwerke Trier oder die Stanzhalle der Firma Natus Trier.

Mit der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach eröffnet das Mosel-Musikfestival seine Saison am Freitag, 13. Juli, um 20 Uhr in der ehemaligen Abteikirche St. Maxim in Trier. Ralf Otto dirigiert den renommierten Mainzer Bach-Chor in Begleitung der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserlautern. Als Solisten treten auf: Jasmin Hörner (Sopran), Anne Bierwirth (Alt), Georg Poplutz (Tenor), Christian Wagner (Bass) und Yorck Felix Speer (Bass). Es wird die gekürzte Fassung von Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt.

Die Cellistin Raphaela Gromes und der Pianist Julian Riem verstehen sich blind. Das zeigen die beiden auf dem Mosel-Musikfestival am Sonntag, 22. Juli, um 17 Uhr im Kloster Machern in Bernkastel-Kues. Wenn die Cellistin und der Pianist zusammen spielen, gestalten sie jeden einzelnen Augenblick, was einfach umwerfend klingt. Im wunderschönen Barocksaal von Kloster Machern spielen sie Werke von Richard Strauss, Feruccio Busoni, Franz Schubert und Mario Castelnuovo-Tedesco.

Dass sie ein musikalisches Chamäleon ist, zeigt Helen Schneider am Donnerstag, 26. Juli, um 20.30 Uhr in den Moselauen in Bernkastel-Kues. Schneider singt Jazz, Musicals und Rock, hat eine klassische Klavierausbildung und schreibt Kinderbücher. Bekannt geworden ist die US-Amerikanerin mit einer Tournee von Udo Lindenberg. In den Moselauen spielt sie Lieder aus ihrem neuen Album „Movin’ On“. begleitet von ihrem Gitarristen Jo Ambros und Kontrabassist Oliver Potratz.

Mozarts Streichquartett in G-Dur spielt das preisgekrönte Minguet-Quartett am Samstag, 28. Juli, um 20 Uhr im Druckhaus des Trierischen Volksfreunds in Trier. Gemeinsam mit Christina Clark musiziert das Streichquartett in der Druckhalle der Trierer Tageszeitung. Auf ihrem Programm stehen neben Mozart, Werke von Arnold Schönberg, Anton Webern, Peter Ruzicka und Gustav Mahler.

Was das vergessene Pedalklavier kann, demonstriert Roberto Prosseda am Sonntag, 29. Juli, um 19 Uhr im Kloster Machern in Bernkastel-Kues. Der Italiener entdeckte das Pedalklavier wieder: Ein Instrument über fünf Oktaven, mit drei Registern und 37 Pedalen. Prosseda stellt diese Klangfülle vor mit Stücken von Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Charles Gounod, Franz Liszt, Charles Valentin Alkan und Alexandre-Pierre-François Boëly.

Karten für diese Veranstaltung gibt es online und in allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen.

www.moselmusikfestival.de