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Ein richtiges Familien-Unternehmen

Ein richtiges Familien-Unternehmen

Primstal. "Kasper-Aufzüge ist ein Familienunternehmen im wahrsten Sinne des Wortes", sagt Valentin Kles aus Hasborn. Er muss es wissen. Firmenchef Alois Kasper hat ihn gerade mit Rudolf Barth aus Wedern, Walter Biegel aus Eiweiler und Armin Bock aus Primstal für ihr 40-jähriges Betriebsjubiläum ausgezeichnet. Grund zur Freude hat auch der Sohn von Valentin Kles, Markus Kles

Primstal. "Kasper-Aufzüge ist ein Familienunternehmen im wahrsten Sinne des Wortes", sagt Valentin Kles aus Hasborn. Er muss es wissen. Firmenchef Alois Kasper hat ihn gerade mit Rudolf Barth aus Wedern, Walter Biegel aus Eiweiler und Armin Bock aus Primstal für ihr 40-jähriges Betriebsjubiläum ausgezeichnet. Grund zur Freude hat auch der Sohn von Valentin Kles, Markus Kles. Er ist seit zehn Jahren Mitarbeiter von Kasper-Aufzüge, ebenso wie Iris Haupenthal, die Tochter von Walter Biegel. Ein richtiges Familienunternehmen. Da nimmt sich die Führungsriege nicht aus. Alois Kasper senior hat die Firma 1945 gegründet. Der heutige Firmeninhaber Alois Kasper führt das Unternehmen seit Jahren, seine Frau Elke ist Prokuristin. Seit einigen Monaten arbeitet auch die dritte Generation mit, Sohn Markus. Auch Werkleiter Patrick Müller ist die dritte Generation in dem Betrieb. Schon sein Vater und sein Großvater waren hier beschäftigt. "Wir sind stolz darauf, dass dies so ist", unterstreicht Alois Kasper. 80 Mitarbeiter hat das Unternehmen, das auf drei Säulen steht: Antriebstechnik, Aufzugsbau und Wartung. Im Bereich Antriebstechnik ist Kasper-Aufzüge auf vier Kontinenten aktiv. Im Aufzugsbau liegt der Schwerpunkt im südwestdeutschen Raum. Zu den größten Kunden der jüngsten Zeit zählen der Frankfurter Flughafen, die Dillinger Hütte, das Landeskrankenhaus in Homburg, das Landratsamt Raststatt und die Oberfinanzdirektion Koblenz. In zunehmendem Maße werden auch Aufträge zur Modernisierung von Aufzügen vergeben. Kasper: "Wenn wir gut gebaut haben, dann haben wir auch gute Chancen auf Anschlussverträge." Erfahrene Mitarbeiter sind dem Unternehmen deshalb wichtig. So haben die vier Mitarbeiter mit 40-jährigem Dienstjubiläum alle schon bei Kasper-Aufzüge als Lehrlinge begonnen. Rudolf Barth lernte Maschinenschlosser, machte seinen Meister und leitet heute die Fertigung Getriebebau. Walter Biegel ist Maschinenschlosser im Getriebebau, Armin Bock Dreher. Valentin Kles hat in Primstal Maschinenschlosser gelernt, wechselte zwei Jahre lang in einen anderen Betrieb und ist seit 1971 wieder zurück. Zurzeit beschäftigt Kasper-Aufzüge acht Azubis. In den mehr als sechzig Jahren des Bestehens haben über 400 junge Menschen in dem Primstaler Werk ihre Ausbildung absolviert.