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Diskussion muss auf sachliche Ebene

Diskussion muss auf sachliche Ebene

OrtsumgehungDiskussion muss auf sachliche EbeneZu verschiedenen Artikeln in der Saarbrücker Zeitung Die reißerischen Schlagzeilen wie "Tausende Bäume werden gefällt" und "Trasse teilt den Merziger Stadtwald" haben Bildzeitungsniveau und verfehlen völlig die sachliche Ebene in dieser Diskussion

OrtsumgehungDiskussion muss auf sachliche EbeneZu verschiedenen Artikeln in der Saarbrücker Zeitung Die reißerischen Schlagzeilen wie "Tausende Bäume werden gefällt" und "Trasse teilt den Merziger Stadtwald" haben Bildzeitungsniveau und verfehlen völlig die sachliche Ebene in dieser Diskussion. Als langjähriger Abonnent der Saarbrücker Zeitung, der ich auch bleiben möchte, bin ich mit der Art der Aufmachung dieser Berichte nicht einverstanden.Genauso gut behaupte ich: "Tausende Nutzer und Anwohner der Bezirkstraße Besseringen sind täglich durch das hohe Verkehrsaufkommen und besonders wegen der Schwerlasttransporte einem hohen Risiko für Leib und Leben ausgesetzt".Weil ich nicht möchte, dass diese emotionalen Beiträge die Dorfgemeinschaft in Besseringen spalten, will ich auch gerne einige sachliche Gedanken äußern.Kein Bürger aus Besseringen freut sich darüber, dass in einem gewissen Umfang auch natürliche Flächen für die neue Trasse benötigt werden. Wenn man sich aber anschaut, wo die Ortsumgehung tatsächlich verlaufen soll und sich die umfangreichen Maßnahmen für Lärmschutz und für Wasserschutz erklären lässt, erkennt man das hohe Bemühen für erträgliche Belastungen.Demgegenüber stehen die zu erwartenden massiven Entlastungen besonders direkt in der Bezirkstraße und in den angrenzenden Bereichen: Gefahrenreduzierung, Lärm, Abgase, Verschmutzungen ...Aus diesem Blickwinkel betrachtet, kann jeder Besseringer seine Haltung zur Ortsumgehung prüfen und seinen Beitrag zum Allgemeinwohl leisten. Besseringen muss wieder lebenswerter werden. Zu bedenken ist auch, dass über 100 Besseringer Grundstückseigentümer privaten Grund und Boden für die Trasse abgeben (müssen). Diese Grundstücke im Bereich Hölzengrund oder Dennewäldchen wurden früher fast alle landwirtschaftlich genutzt - es war also offenes Land und kein Wald.Klaus Zimmer, Besseringen