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Die Gewinner bei der Prämierung der Streuobstwiesen in Merzig-Wadern

Schönste Streuobstwiesen : Die Gewinnerin gibt den Blick auf den Oppig-Grät-Weg frei

Das sind die Gewinner des Wettbewerbs: Platz eins ging an Norbert Hanowski aus Losheim. Er hat nahe des Premiumwanderweges Oppig-Grät-Weg – zwischen Losheim und Rimlingen in zum Teil steiler Hanglage – eine ältere Obstwiese mit Hochstämmen seit einigen Jahren in Pflege genommen.

Zusätzlich hat er in unmittelbarer Nachbarschaft begonnen, neue Obstbäume anzupflanzen. Hanowski strebt eine möglichst vollständige Verarbeitung und Vermarktung seines Obstes an, wie der Mann verrät. Eventuell ist für ihn auch Lohnmosten, also Obstkeltern für andere Besitzer von Obstwiesen, möglich.

Platz zwei erhielt Josef Gitzinger aus Faha, der seit vielen Jahren typische Streuobstwiesen, zum Teil in Doppelnutzung, pflegt. Über das Jahr hinweg werden die eingezäunten Obstwiesen von Nutztieren, vorwiegend von Rindern, beweidet. Damit erhalte er beispielhaft diese Tradition, wie die Fachleute urteilten.

Platz drei wurde an Silvia und Ronaldo Faber aus Hilbringen vergeben, die neben ihrem Hausanwesen mit Garten eine umfangreiche Obstwiese mit nahezu komplettem Sortiment an Obstgehölzen in verschiedenen Baumformen unterhalten. Ebenso wurden auf dem Terrain auch Beerenobst, Weintrauben und Weiteres angepflanzt.

Der Sonderpreis gilt Dieter Morgen aus Orscholz. Er betreibt am Ortsrand seines Wohnortes – in der Nähe des Sportplatzes – seit vielen Jahren einen umfangreichen Anbau von Obst – bis hin zur eigenen Nachzucht von Obstbäumen.

Alles ist von dem Orscholzer mustergültig dokumentiert. Bilder und Aufzeichnungen wurden über viele Jahre zusammengetragen und haben sich zu einem regelrechten Buch entwickelt. Bereits etliche Schulklassen und Kindergartengruppen hatten und haben hier die Gelegenheit, Obstbau in der Praxis zu erleben. Die eigenen Enkel haben natürlich immer Zutritt zu dem Garten.