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Dialog zwischen den Kulturen bei der Friedenstafel im Vereinshaus

Dialog zwischen den Kulturen bei der Friedenstafel im Vereinshaus

Merzig. Seit 30 Jahren gibt es eine Moschee in Merzig. Anlässlich dieses Jubiläums möchte die islamische Gemeinde die Gelegenheit nutzen, sich weiter zu öffnen und einen Dialog zwischen den Kulturen anzustoßen

Merzig. Seit 30 Jahren gibt es eine Moschee in Merzig. Anlässlich dieses Jubiläums möchte die islamische Gemeinde die Gelegenheit nutzen, sich weiter zu öffnen und einen Dialog zwischen den Kulturen anzustoßen. Ein erster Schritt dazu war bereits im vergangenen Jahr bei einem gemeinsamen Fastenbrechen während des Ramadan mit OB Alfons Lauer sowie den örtlichen Vertretern der christlichen Gemeinden, Dechant Manfred Thesen und Pfarrer Klaus Künhaupt, gemacht worden. Gemeinsame Mahlzeit Dabei ist auch die Idee einer gemeinsamen Veranstaltung des Moscheevereins DITIB, der Christlichen Gemeinden und der Kreisstadt Merzig anlässlich des Jubiläums der islamischen Gemeinde entstanden, die nun am 24. August um zwölf Uhr in die Tat umgesetzt wird: In Form einer Friedenstafel wird im Saal sowie im Hof des Vereinshauses (Propsteistraße) ein großes Integrationsfest gefeiert. Hier soll allen Merzigern - unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer persönlichen Konfessionszugehörigkeit - die Möglichkeit zu zwanglosem religiösem und kulturellem Austausch geschaffen werden. Dazu laden ein: Iman Süleyman Güven, Pfarrer Klaus Künhaupt, Oberbürgermeister Alfons Lauer und Dechant Manfred Thesen, die die Friedenstafel um zwölf Uhr eröffnen werden. Die gemeinsame Mahlzeit ist in vielen Kulturen Ort und Gelegenheit für den sozialen Austausch und dient der Bildung und Stärkung von Gemeinschaft. Daher steht bei der Friedenstafel das gemeinsame kostenlose Mittagessen auch im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird es aber auch Bastelangebote für Kinder geben. Musikalisch wird Sahin Kaya mit türkischen Balladen durch die Veranstaltung, die gegen 14 Uhr endet, geleiten. Die Friedenstafel wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSF) im Rahmen des Programms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie".red