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Corona in Merzig-Wadern: 13 neue Fälle, eine Verstorbene, erste Mutationen entdeckt

Zahlen von Mittwoch : Sechs Fälle der britischen Corona-Mutation im Kreis

Die ersten bestätigten Fälle einer Infektion mit der britischen Virus-Mutation B.1.1.7 sind jetzt im Grünen Kreis aufgetaucht. Ebenfalls gibt es einen weiteren Todesfall zu beklagen.

Im Kreis Merzig-Wadern sind erste Fälle von Corona-Mutationen aufgetreten. Wie das Landratsamt auf Anfrage der SZ mitteilte, ist bei sechs Menschen die britische Variante nachgewiesen worden. Die Betroffenen gehören zu zwei Familien, in einem Fall ist ein Reiserückkehrer Auslöser für die weiteren Infektionen gewesen, in dem anderen Fall ein Pendler aus Luxemburg. Derzeit werden alle Proben auf Mutationen untersucht.

Insgesamt hat der Kreis  am Mittwoch 13 weitere Corona-Fälle gemeldet. Vier der Betroffenen leben in Beckingen, drei in Perl, jeweils zwei in Losheim am See und Wadern sowie jeweils einer in Merzig und Mettlach.

Wieder erholt haben sich nach Angaben aus dem Landratsamt 18 zuvor Erkrankte – sieben aus Wadern, drei aus Merzig, jeweils zwei aus Beckingen, Losheim am See und Mettlach sowie jeweils einer aus Perl und Weiskirchen. Zudem gibt es einen weiteren Todesfall zu beklagen. Demnach ist eine 86-Jährige aus Wadern verstorben, die an Corona erkrankt war.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 34 Menschen im Kreis  an oder mit Corona verstorben.

Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 2242 Menschen aus dem Landkreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten davon 2055 wieder als genesen.  Somit sind derzeit 153 Menschen aus dem Grünen Kreis aktiv an Corona erkrankt. Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden: 55 Betroffene leben in Wadern, 34 in Merzig, 26 in Losheim am See, zwölf in Beckingen, elf in Perl, zehn in Mettlach und fünf in Weiskirchen.

Der Inzidenz-Wert ist weiter gesunken und lag am Mittwoch bei 91,96 (Dienstag: 98,73).