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Plastiktüten
CDU: „Auf Plastiktüten verzichten“

Weggeworfene Plastiktüten irgendwo auf einer Wiese – Ärgernis und schlecht für die Umwelt.
Weggeworfene Plastiktüten irgendwo auf einer Wiese – Ärgernis und schlecht für die Umwelt. FOTO: picture alliance / dpa / Patrick Pleul
Waderrn. Waderner Stadtverband appelliert, auf umweltfreundliche Alternativen zu setzen.

Nach den ausgiebigen Fastnachtsfeiern der vergangenen Tage und Wochen folgen nun viele Menschen der Tradition des Fastens und verzichten als Zeichen von Buße und Besinnung auf die unterschiedlichsten Dinge. Die christliche Fastenzeit beginnt traditionell an Aschermittwoch und dauert 40 Tage, also bis zum Osterfest. Neben dem Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch und Auto schlägt die CDU Wadern vor, einen weiteren, alltäglichen Gegenstand zu meiden. „Wir wollen noch auf eine weitere Sache hinweisen, auf die man die nächsten 40 Tage oder länger verzichten kann, auf Plastiktüten“, sagt Michael Molitor, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Wadern.


„Nicht jeder – aber doch viele – tragen ihre Waren nach dem Einkauf in Plastiktüten nach Hause. Aus ökologischer Sicht sind Plastiktüten keine gute Wahl“, sagt Molitor. Nicht nur, dass man für ihre Produktion wichtige Ressourcen verbrauche, ihre Entsorgung sei ein Problem. Zudem gelangen nach Worten des Kommunalpolitikers zunehmend mehr Plastiktüten in die Weltmeere und schaden dem Ökosystem und damit letztendlich auch den Menschen. „Daher bitten wir, es sich in der nächsten Zeit beim Einkaufen genau zu überlegen, ob man seine Waren wirklich in einer Plastiktüte nach Hause tragen muss, oder ob es dafür eine Alternative gibt.“ Als Beispiel nennt die CDU Stofftaschen, die längere Zeit nutzbar sind. Einige Händler verzichten bereits auf Plastiktüten und versuchen, die Menge an Verpackungen insgesamt zu reduzieren.