| 20:16 Uhr

Besondere Filmreihe zur Ausstellung über Anne Frank

Merzig-Wadern. Zum Auftakt steht ab dieser Woche der bewegende, mit drei Oscars prämierte Film "Das Tagebuch der Anne Frank" aus dem Jahr 1959 auf dem Programm. Von Juli 1942 bis August 1944 versteckten sich zwei Familien und ein Mann vor der Verfolgung durch die Nazis auf dem Dachboden eines Amsterdamer Geschäftshauses

Merzig-Wadern. Zum Auftakt steht ab dieser Woche der bewegende, mit drei Oscars prämierte Film "Das Tagebuch der Anne Frank" aus dem Jahr 1959 auf dem Programm. Von Juli 1942 bis August 1944 versteckten sich zwei Familien und ein Mann vor der Verfolgung durch die Nazis auf dem Dachboden eines Amsterdamer Geschäftshauses. Von den Freunden unter schwierigen Bedingungen heimlich mit dem Notdürftigsten versorgt, leben sie auf engstem Raum miteinander. Die anfangs 13-jährige Anne Frank erlebt die Angst der Verfolgten, ihre Hoffnung auf das Kriegsende, ihre Schwächen und Streitigkeiten, aber auch ihre Zähigkeit und Solidarität. Das Tagebuch, das sie in besseren Zeiten von ihrem Vater geschenkt bekommen hat, ist engste Vertraute. Sie schreibt einer imaginären "Kitty" ihre Nöte und Sehnsüchte. Dann kommt es durch Verrat zur Festnahme durch die Gestapo. Nur ihr Vater überlebt das KZ. "Das Tagebuch der Anne Frank" läuft am Dienstag, 26. Mai, 20.30 Uhr im Service Kino Losheim und am Mittwoch, 27. Mai, 20.30 Uhr im Starlight Kino Wadern. Im Odeon Kino Merzig wird der Film am Dienstag, 2. Juni, um 20.15 Uhr gezeigt. Der Film wird als Videoprojektion gezeigt. Eintritt: drei Euro. Die Filmreihe zur Ausstellung wird mit dem Dokumentarfilm "Stolperstein" fortgesetzt. Anschließend steht der bekannte Spielfilm "Sophie Scholl - die letzten Tage" auf dem Programm. Den Abschluss bildet der mit einem Oscar gekrönte Film "Die Fälscher". red "Der Besondere Film" ist eine gemeinsame Veranstaltung des Eigenbetriebes Touristik, Freizeit und Kultur der Gemeinde Losheim am See, des Kulturamtes der Stadt Wadern und der Jugendbüros Losheim und Wadern-Weiskirchen sowie der Filmtheaterbetriebe Dubois und dem Odeon Kino Merzig. Die Ausstellung "Anne Frank - eine Geschichte für heute" sowie das kreisweite Begleitprogramm wird aus Mitteln des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" gefördert.