1. Saarland
  2. Merzig-Wadern
  3. Beckingen

Demenz: Zusammenhalt auch noch im Ruhestand

Demenz : Zusammenhalt auch noch im Ruhestand

Ehemaligentreff: Frühere Leiter und Mitarbeiter der Ortspolizeibehörden im Kreis auf Ausflugstour.

Sie kennen sich seit vielen Jahren, die ehemaligen Leiter und Mitarbeiter der Ortspolizeibehörden der Städte und Gemeinden des Landkreises Merzig-Wadern. Während ihrer aktiven Dienstzeit trafen sie sich oft zu Tagungen über bestimmte, für ihr Arbeitsgebiet relevante Themen und tauschten auch immer telefonisch ihr Wissen und ihre Erfahrungen untereinander aus.

Dieser gute Kontakt wird auch noch nach dem Eintritt in den Ruhestand gepflegt. So trifft man sich jährlich zu einem gemütlichen Beisammensein mit „Sproochen“ bei Speis und Trank. Diesmal begann das Treffen am Donnerstagnachmittag im Beckinger Rathaus mit einem Empfang im Dienstzimmer des neuen Bürgermeisters Thomas Collmann. Er konnte neben den frühren Kollegen Walter Schommer, Ewald Preuß, Herbert Dewes und Norbert Becker vom eigenen Ordnungsamt auch Peter Ludwig aus Wadern, Karl-Heinz Waltereit aus Losheim, Helmut Meyer aus Weiskirchen und Bernd Kleber aus Merzig begrüßen, ebenso den noch aktiven Kollegen Klaus Calmes aus Merzig, in dessen väterlicher Gaststätte in Mondorf später Einkehr gehalten wurde. Die Kollegen Werner Henkes aus Perl und Karl-Heinz Jungblut aus Mettlach waren leider verhindert.

Bürgermeister Collmann sprach mit seinen Gästen auch frühere, seinerzeit zu lösende Berührungspunkte zwischen den Ortspolizeibehörden und der Vollzugspolizei, der Collmann bis vor kurzem angehört hatte, an. Dann ging es weiter zur Firma Nedschroef (früher Karcher Schraubenwerke). Hier hieß Personalleiterin Vera Bies-Marck gemeinsam mit dem langjährigen Fertigungsleiter Bernd Altmeyer und dem Betriebsratsvorsitzenden Gerfried Lauer die Verwaltungsleute willkommen. Mit einer Präsentation wurde das Beckinger Werk vorgestellt, das in den letzten Jahren einiges in Bezug auf Eigentums- und Beschäftigungsverhältnisse durchleben musste und in dem derzeit 152 Mitarbeiter tätig sind. Die künftige Entwicklung wird positiv gesehen. Unter Führung von Altmeyer wurde eine interessante Besichtigung der Produktionsstätten vom Drahtlager mit seinen großen Rollen über die Fertigung der Schrauben und Befestigungsteile bis zum Versand vorgenommen. Dabei erlebten die Gäste, darunter auch zwei ehemalige Beschäftigte aus Karcher-Zeiten, den kompletten Herstellungsablauf. Sie zeigten sich auch beeindruckt von der Sauberkeit und Ordnung in allen Hallen. Nach einer abschließenden Zusammenkunft, bei der seitens der Werksvertreter gerne Fragen beantwortet wurden, stellten sich Gastgeber und Gäste, die sich in Person ihres Kollegen Ludwig herzlich bedankten, zu einem Erinnerungsfoto bei der alten Werkslokomotive auf, ehe dann zum letzten Teil des Treffens die Gaststätte Calmes in Mondorf angesteuert wurde, wo Hausmacher Spezialitäten bereitstanden.