"Wir haben das Pech abgeschüttelt"

"Wir haben das Pech abgeschüttelt"

Reimsbach. "Wir haben das Pech endlich abgeschüttelt", erklärt Reimsbachs Stürmer Marco Buchheit glücklich. "Unsere Abwehr hat sich stabilisiert, und wir sind nun in der Lage, ein Spiel möglichst lange offen zu gestalten." Am Sonntag setzten die Reimsbacher den Aufwärtstrend fort und erreichten vor knapp 200 Zuschauern ein 2:2 beim SV Bübingen

Reimsbach. "Wir haben das Pech endlich abgeschüttelt", erklärt Reimsbachs Stürmer Marco Buchheit glücklich. "Unsere Abwehr hat sich stabilisiert, und wir sind nun in der Lage, ein Spiel möglichst lange offen zu gestalten." Am Sonntag setzten die Reimsbacher den Aufwärtstrend fort und erreichten vor knapp 200 Zuschauern ein 2:2 beim SV Bübingen. Es war nun schon das fünfte Spiel in Folge, in dem der Saarlandligist in Liga und Pokal ungeschlagen blieb. "Bübingen ist bekannt für seine Heimstärke. 90 Prozent ihrer Punkte sammeln sie schon über Jahre hinweg zu Hause", sagt Buchheit. Im ersten Durchgang hatte Bübingen noch ein klares Chancenplus, und kam immer wieder vor allem durch Felix Florsch zu Chancen, doch FCR-Schlussmann Fabian Seel (Foto: SZ) behielt in den 1:1-Situationen immer wieder die Oberhand (12. und 23. Minute). Und dazwischen brachte Reimsbachs Torjäger Marco Buchheit sein Team durch einen abgefälschten Freistoß sogar in Führung (16. Minute). Doch schon in der 38. Minute erzielte die Heimelf den verdienten Ausgleich durch Sebastian Mootz. Auch nach der Halbzeit machte Bübingen weiter Druck und ging durch Felix Florsch in Führung (54.). Das 2:1 war fast eine Kopie vom ersten Bübinger Treffer: Flanke, Kopfball, Tor. Doch nach dem Rückstand war der FCR plötzlich wie ausgewechselt und drängte vehement auf den Ausgleich. Und der fiel dann auch in der 75. Minute: Nach einem Freistoß von Benni Sauer war es Alex Schmitt, der mit einem wuchtigen Kopfball das 2:2 erzielte. Michael Gleissner hätte das Spiel beinahe noch komplett gedreht, doch sein Schuss wurde von der Bübinger Abwehr geblockt (78.). Auch die Heimelf hätte das Spiel in der 80. Minute noch für sich entscheiden können, doch die Latte rettete für den schon geschlagenen Torhüter Seel. "Viele Chancen, viele Treffer, aber wir können mit dem 2:2 gut leben", freute sich Buchheit. Der FCR ist nun mit 20 Punkten aus 14 Spielen Tabellen-Neunter. jac

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