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Weihnachtliche Wucht vor vollbesetzten Rängen

Weihnachtliche Wucht vor vollbesetzten Rängen

Imposant war es zweifelsohne, das Weihnachtskonzert in Düppenweiler. Imposant war genauso die Resonanz: Vor vollbesetzten Rängen trat dieser Tage der Männerchor Düppenweiler mit weiteren Akteuren zu einem abwechslungsreichen Programm an.

Auf eine riesige Resonanz stieß "Das Weihnachtskonzert" in der Pfarrkirche St. Leodegar in Düppenweiler . Erstmals ausverkauft war die Pfarrkirche voll besetzt bis auf die letzte Sitzmöglichkeit.

Meditative Beiträge

Die Akteure waren neben dem Männerchor Düppenweiler , diesmal zum letzten Mal geleitet von Erhard Seger , der sein Dirigentenamt beim Männerchor nach 25 Jahren zum 1. April aufgibt, Christian Schmitt (Orgel ), Professor Robert Hofmann (Trompete ), Franz-Josef Johann (Bariton) sowie Pastor Wolfgang Goebel (Meditation). Durch das Programm führte Michael Fritsch. Zwischen den Musikstücken umrahmte Pastor Wolfgang Goebel die festliche Musik mit meditativen Beiträgen.

Christian Schmitt, gebürtig aus Erbringen, tritt regelmäßig in den großen Konzerthäusern weltweit auf. Er zählt zu den international gefragtesten Konzertorganisten und ist "Echo-Klassik"-Preisträger. Schmitts großartiges Spiel an der Orgel sorgte für eine Klangwucht dieses Instrumentes, das den ganzen Raum erfüllte, immer wieder durchdrungen von dem klaren und präzisen Trompetenspiel von Robert Hofmann. Hofmann stammt aus Schweinfurt und studierte am Hermann-Zilcher-Konservatorium für Musik in Frankfurt/Main bei Professor Adam Zeier.

Mit 20 Jahren trat er seine erste Stelle als Solo-Trompeter im Staatsorchester Rheinische-Philharmonika in Koblenz an. Seit 1994 ist er 1. Solo-Trompeter im Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken . Als Gast arbeitete er mit vielen großen Orchestern zusammen. Tourneen führten ihn bisher nach Australien, Japan, Korea, China, Kanada und ins europäische Ausland. Seit 2011 ist Hofmann als Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Saarbrücken tätig.

Von Torelli bis Telemann

Die Zuhörer in den vollbesetzten Kirchenbänken konnten so Konzertgenuss vom Feinsten beim Orgelspiel und Trompetenklang von Christian Schmitt und Robert Hofmann genießen. Sie spielten Werke von Torelli, Telemann, Händel und Bach und präsentierten festliche Musik zur Weihnachtszeit, darunter unter anderem die bekannte Toccata und Fuge d-Moll für Orgel solo von Johann Sebastian Bach , die Sonate in D-Dur für Orgel und Trompete von Torelli und die Suite in D-Dur für Orgel und Trompete von Händel sowie virtuose Trompeten Concerti. Das Weihnachtskonzert begann diesmal mit Guiseppe Torellis Sonata in D-Dur für Orgel und Trompete . Torelli war einer der bedeutendsten italienischen Komponisten und Geiger des ausgehenden 17. Jahrhunderts.

Stiller Applaus

Die bekannten Melodien begleitete das Publikum mit stillem Applaus. Der Männerchor Düppenweiler , bekannt für sein breit gefächertes Repertoire, bereicherte das Konzert mit weihnachtlichen A-cappella-Sätzen und Liedern mit Orgelbegleitung wie "Wachet auf" (Satz: K. Fischbach), "Weihnachtszeit" (Satz: H.-D. Kuhn), "Singt, ihr heil'gen Himmelschöre" (Satz: "W. Steinhauser). Auf der Empore präsentierte der Chor mit Orgelbegleitung "Tröstet mein Volk (G. Rabe), "Herr, deine Güte" nach einem Gospel und mit einem beeindruckenden Solo von Franz Josef Johann, "Freuet euch all" (G.F. Händel, Satz: J. Bürthel), "Maria durch ein Dornwald ging", (Satz: W. Goesdecke) und "Es ist ein Ros' entsprungen" (Satz: W. Goesdecke). Krönender Abschluss des Konzertes war das "Halleluja" von G.F.Händel, für Männerchor gesetzt von Peter Brettner von Chor, Orgel und Trompete gemeinsam.