| 20:40 Uhr

Erbringen
Wehr vertraut weiter auf Werner Folz

Die neu gewählte Führung um Löschbezirksführer Werner Folz (5. v.r.), die beförderten Wehrleute und der bestellte Gerätewart Tobias Mommenthal (4. v.r.) mit den Gästen Thomas Kredteck (Feuerwehrsachbearbeiter Gemeinde Beckingen), Martin Schneider (Wehrführer Beckingen), Hubert Schwinn (Ortsvorsteher Erbringen) und Hermann Josef Lang (Beigeordneter von Beckingen, v.l.).
Die neu gewählte Führung um Löschbezirksführer Werner Folz (5. v.r.), die beförderten Wehrleute und der bestellte Gerätewart Tobias Mommenthal (4. v.r.) mit den Gästen Thomas Kredteck (Feuerwehrsachbearbeiter Gemeinde Beckingen), Martin Schneider (Wehrführer Beckingen), Hubert Schwinn (Ortsvorsteher Erbringen) und Hermann Josef Lang (Beigeordneter von Beckingen, v.l.). FOTO: Norbert Becker
Erbringen. Bei der Hauptversammlung des Löschbezirks Erbringen wurden Wehrleute befördert und die Führung bestätigt.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Erbringen stand die Neuwahl der Führung. Dabei wurde dem bisherigen 46-jährigen Löschbezirksführer Werner Folz einstimmig für weitere sechs Jahre das Vertrauen. ausgesprochen.


Volle Zustimmung als stellvertretender Löschbezirksführer erhielt auch, nachdem der Amtsinhaber Christian Maaß auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte, dessen Bruder Michael Maaß. Der 27 Jahre alte Löschmeister ist gelernter Feinwerkmechaniker. Zu Beginn der Versammlung, zu der als Gäste der zweite Gemeindebeigeordnete Hermann-Josef Lang, Ortsvorsteher Hubert Schwinn, Wehrführer Martin Schneider und Feuerwehrsachbearbeiter Thomas Kredteck gekommen waren, galt den verstorbenen Wehrkameraden ein stilles Gedenken.

Wie Löschbezirksführer Folz in seinem Tätigkeitsbericht ausführte, zählt die aktive Wehr derzeit 26 Aktive, darunter zwei Frauen. Der Alterswehr gehören fünf Kameraden an. Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu drei Einsätzen alarmiert. Zur Ausbildung fanden 21 theoretische und praktische Übungseinheiten statt, davon drei Gemeinschaftsübungen mit dem Nachbarlöschbezirk Honzrath und der in Erbringen ansässigen Rettungswache. „Der Übungsbesuch war gut“, befand Folz. Außerdem wurden Lehrgänge auf Gemeindeebene und an der Landesfeuerwehrschule absolviert. Für das Jahr 2018 stehen weitere gemeinsame Übungen auf dem Ausbildungsplan. Zu den weiteren Aktivitäten des Löschbezirks zählten unter anderem das Mitwirken bei der Weihnachtsbaumsammel- und Picobello-Aktion, Hexennacht mit Maibaumsetzen, die Teilnahme am Heenerfeschd, an der Bolivien-Kleidersammlung, St. Martin, Volkstrauertag, der Lucia-Kirmes und eine Schifffahrt mit Wanderung.

Der Löschbezirksführer bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im Vorstand sowie auf Gemeinde- und Ortsebene. Kassierer Gerd Franke erstattete den Kassenbericht. Von den beiden Prüfern Ulrich Frisch und Stephan Maaß wurde ihm eine korrekte Buchführung bestätigt. Der zweite Gemeindebeigeordnete Lang betonte in seinem Grußwort: „Ich bin als Vertreter der Gemeinde stolz auf solch eine Feuerwehrmannschaft in einem kleinen Ort und für deren freiwilligen Einsatz zum Wohle der Mitbürger.“

Er bezeichnete die Feuerwehr als eine tolle Sache und sprach den Dank der Gemeinde aus. Ortsvorsteher Schwinn lobte das Engagement der Wehrleute und unterstrich: „Das Zusammenwirken mit unserer Wehr im Dorf ist hervorragend.“ Dabei wies er auf verschiedene örtliche Veranstaltungen unter Mithilfe der Wehr hin.



Dankesworte für geleistete Dienste entbot auch Wehrführer Schneider. Er appellierte, Werbung für eine Jugendfeuerwehr, die derzeit fehlt, zu machen. Gundolf Maaß erhielt seine Ehrenurkunde für 45 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Zu Feuerwehrmännern wurden Kevin Eiffler und Elias Franke ernannt. Tobias Mommenthal erhielt seine Bestallungsurkunde zum Gerätewart.