Waldbrand forderte die Oppener Feuerwehr im vergangenen Jahr

Waldbrand forderte die Oppener Feuerwehr im vergangenen Jahr

Im Schnitt rücken 14 Aktive mit aus, wenn die Feuerwehr Oppen zum Einsatz gerufen wird. Viel Lob für die Aktivitäten der Brandschützer, vor allem auch in der Jugendarbeit, gab es in der Jahreshauptversammlung.

Zahlreiche Aktive und Alterswehrkameraden hatten sich zur Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Oppen im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses eingefunden, wo sie mit zahlreichen Gästen durch Löschbezirksführer Alexander Schmidt begrüßt wurden.

Nach dem Bericht von Schriftführer Niclas Petry zählt der Löschbezirk derzeit 30 Aktive, elf Jugendwehr- und 14 Alterswehrmitglieder. Die Wehr wurde zu acht Einsätzen alarmiert. Davon waren sieben Brandmeldungen, von denen sich wiederum vier als Fehlalarme erwiesen. "Ohne unsere Freizeitveranstaltungen außerhalb des eigentlichen Feuerwehrdienstes, wäre ein solches gutes Miteinander wie hier nicht möglich", befand er. Sein Dank galt den Wehrkameraden für die zahlreichen geleisteten Stunden, die, abgesehen von Einsätzen und Übungen, in der Summe nicht genau beziffert werden können.

Über die Aktivitäten des Feuerwehrnachwuchses berichtete Jugendbetreuer Timo Schumacher. Beim Wettkampf um den Pokal des Wehrführers in Beckingen konnte man zum wiederholten Male einen zweiten Platz erringen.

Sehr erfolgreich waren die Jugendlichen auch beim Seifenkistenrennen der Jugendwehren der Gemeinde in Oppen . Alle gestarteten Fahrer fuhren auf der heimischen Rennstrecke in der St.-Florian-Straße auf die ersten drei Plätze in den beiden Klassen. Eine Abordnung aus Jugendlichen und Betreuern war im vergangenen Jahr zum 25-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr Berlin-Wartenberg gefahren. In diesem Jahr feiert die Jugendfeuerwehr Oppen ihr 45-jähriges Bestehen und veranstaltet erneut das Seifenkistenrennen.

Laut Löschbezirksführer Alexander Schmidt waren anspruchsvolle Einsätze zu meistern. Er erinnerte besonders an einen Waldbrand im Juli während der sommerlichen Hitzeperiode, wo man auf weiteres Personal aus anderen Löschbezirken zurückgreifen konnte. Aus der von ihm vorgestellten Statistik ging hervor, dass - egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit - im Schnitt 14 Aktive zu Einsätzen ausrückten.

Bürgermeister Erhard Seger dankte den Wehrleuten und sagte "Die Feuerwehr ist verlässlich und erledigt ihre Aufgaben gut. Durch die Gemeindeverwaltung wird sie dabei unterstützt. Es geht um die Sicherheit der Bürger und schließlich auch um euch, die Feuerwehrkräfte. Das besitzt Priorität Nummer eins."

Ortsvorsteher Ralf Selzer dankte der Wehr für ihre geleistete Arbeit. "Ich konnte im heißen Sommer mitverfolgen, wie schnell Einsatzkräfte an ihre physischen Grenzen stoßen", sagte er. Anerkennende Worte fand auch Wehrführer Martin Schneider: "Euer Haus hier ist in guten Händen. Ihr seid eine wichtige Stütze für das obere Haustadter Tal."

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NamenÜbernahmen: Aus der Jugendfeuerwehr wurden drei neue Mitglieder in die aktive Wehr übernommen, die dank Jugendbetreuer Timo und seinem Team bereits top ausgebildet sind: Marvin Schmidt, Lukas Bastuck und die erste Frau Luisa Petry. Als Quereinsteiger zu den Aktiven wurde Dennis Heinz offiziell begrüßt. Sie alle wurden vom Bürgermeister zu Feuerwehranwärtern ernannt. nb

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