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Staatsanwalt setzt Belohnung aus für Hinweise zu Brand in Asylheim

Staatsanwalt setzt Belohnung aus für Hinweise zu Brand in Asylheim

Der Staatsschutz hat in den vergangenen Wochen in zwei Fällen wegen des Verdachts auf eine fremdenfeindliche Tat ermittelt. In einem Fall hofft die Polizei nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, im zweiten hat sich der Verdacht hingegen nicht erhärtet.Anfang September hatten ein oder mehrere Täter in Bliesdalheim in einer Schule, die als Flüchtlingsunterkunft vorgesehen war, einen Brand gelegt.

Hier tappt der Staatsschutz noch im Dunkeln. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat nun für Hinweise, die zur Ermittlung des oder der Täter führen, eine Belohnung von 2500 Euro ausgesetzt.

Im zweiten Fall waren vergangenen Dienstag vor einer Flüchtlingsunterkunft in Beckingen Feuerwerkskörper gezündet worden. Der Staatsschutz geht nach eigenen Angaben davon aus, dass es Flüchtlinge selbst waren, die die Böller zündeten. Bei der Spurensuche hätten Sprengstoffspürhunde in den Zimmern einiger Bewohner noch nicht gezündete Feuerwerkskörper desselben Böller-Herstellers aufgespürt. Der schlussendliche Beweis, dass sie tatsächlich verantwortlich sind, stehe noch aus, sagte Georg Himbert , Sprecher der Landespolizei. Der Besitz von Böllern sei nicht verboten. Zünden dürfe man sie jedoch nur an Silvester oder mit einer Genehmigung. Wer dagegen verstoße, begehe eine Ordnungswidrigkeit, sagte Himbert.

Hinweise zum Fall in Bliesdalheim an die Staatsanwaltschaft unter Tel. (06 81) 5 01 05 oder an den Kriminaldauerdienst unter Tel. (06 81) 9 62 21 33