"So kann man nicht bestehen"Der SC Gresaubach wartet immer noch auf seinen ersten Heimsieg der Saison

"So kann man nicht bestehen"Der SC Gresaubach wartet immer noch auf seinen ersten Heimsieg der Saison

Völklingen. Fußball-Saarlandligist VfB Dillingen bleibt in Auswärtsspielen in dieser Saison weiter ohne Punkt. Der Aufsteiger kassierte im Duell der Hüttenstädte beim ehemaligen Zweitligisten SV Röchling Völklingen eine 0:3 (0:1)-Niederlage. "Bis auf Thomas Schönberger, Jörg Reimsbach und Jan Forthein hat die Mannschaft total versagt", ärgerte sich VfB-Trainer Michael Krätzer

Völklingen. Fußball-Saarlandligist VfB Dillingen bleibt in Auswärtsspielen in dieser Saison weiter ohne Punkt. Der Aufsteiger kassierte im Duell der Hüttenstädte beim ehemaligen Zweitligisten SV Röchling Völklingen eine 0:3 (0:1)-Niederlage. "Bis auf Thomas Schönberger, Jörg Reimsbach und Jan Forthein hat die Mannschaft total versagt", ärgerte sich VfB-Trainer Michael Krätzer. "Das war gar nichts. Kein Kampf, kein Aufbäumen", war Krätzer stinksauer. "Man hatte das Gefühl, dass kein Spieler den Ball wollte. So kann man in Völklingen nicht bestehen." Zunächst tat sich auf dem Rasen des Hermann-Neuberger Stadions vor etwa 500 Zuschauern wenig. Eine echte Torchance gab es erst in der 28. Minute - und die nutzten die Gastgeber gleich zum Führungstreffer. Jens Schlemmer zog von der linken Außenbahn nach innen und legte den Ball in die Mitte zu Idir Meridja. Der haute aus 22 Meter einfach einmal drauf, und der Ball zappelte aus 22 Metern im Winkel. Danach war Völklingen bis zur Pause spielbestimmend, weitere Treffer gelangen den Hausherren aber nicht. Dafür traf Dillingen kurz nach dem Gegentreffer einmal ins Schwarze. Der Treffer von Jan Fortein wurde aber wegen eines vorangegangenen Foulspiels am Völklinger Schlussmann Sebastian Buhl die Anerkennung verweigert. "Meiner Meinung nach war es ein regulärer Treffer. Aber das ist egal, denn wir hätten kein Tor verdient gehabt", sagte Krätzer. Im zweiten Spielabschnitt versuchte Dillingen, etwas mehr für die Offensive zu tun, zu zwingenden Möglichkeiten kam der Aufsteiger gegen die sicher stehende Völklinger Defensive aber nicht. In der Schlussphase sorgten die Hausherren dann mit zwei weiteren Treffern für die Entscheidung. Zunächst schoss Holger Klein zum 2:0 ein, dann traf Sebastian Böhm nach Flanke von Klein mit dem Kopf zum 3:0-Endstand für den SV Röchling. "Wir haben gut gespielt und verdient gewonnen. Nur hätten wir das Spiel schon in der ersten Hälfte entscheiden müssen. Zu bemängeln wäre also einzig die Chancenverwertung", resümierte SVR-Stürmer Sven Schiller. Auch SVR-Trainer Patrick Klyk fand lobende Worte für sein Team: "Ich war vor dem Spiel gespannt, wie wir uns schlagen werden und wurde positiv überrascht." Gresaubach. Auch im dritten Anlauf ist Fußball-Saarlandligist SC Gresaubach nicht der erste Heimsieg geglückt. Der SCG verlor vor 200 Zuschauern im Schottenstadion gegen den 1. FC Riegelsberg mit 1:2. Dabei hatte die Partie optimal begonnen. Schon nach zwei Minuten ging die Mannschaft von Trainer Jörg Marcinkowski in Führung. Thomas Bauer spielte Kevin Robert im Strafraum an, der umkurvte FCR-Schlussmann Sven Gierke und schob locker zum 1:0 ein. Gresaubach blieb danach weiter am Drücker und vergab durch Robert und Bauer Möglichkeiten, zu erhöhen. Nach etwa 20 Minuten wurden die Gäste stärker. Kai Kammer traf in der 34. Minute zum 1:1, als er den Ball an SCG-Torhüter Peter Marek vorbei in die Maschen schob. Zehn Minuten später der Führungstreffer für Riegelsberg. Jens Albrecht schoss eine flache Hereingabe mit dem Außenrist zum 1:2-Pausenstand ins Tor. "Wir haben dem Gegner zwei leichte Tore erlaubt. Beim 1:1 sind wir nach einem Eckball zu ungestüm herausgerückt, und beim 1:2 laufen wir nach einem Freistoß für uns in einen Konter", ärgerte sich Marcinkowski.Als die Gäste nach einer Gelb-Roten Karte gegen Michael Simon wegen wiederholten Foulspiels ab der 51. Minute mit einem Mann weniger auskommen mussten, drängte der SCG auf den Ausgleich. "Aber haben wir nicht gut genug den Ball laufen gelassen", analysierte Marcinkowski. Zehn Minuten vor dem Ende waren auch noch die Hausherren nur noch zu zehnt. Michael Rödel sah wegen Foulspiels Gelb und wegen Ballwegschießens Gelb-Rot. Trotzdem wären die Gastgeber fast noch zum Ausgleich gekommen, doch ein 18-Meter-Schuss von Robert Symala in der 85. Minute ging nur an die Latte. sem "Das war gar nichts. Kein Kampf, kein Aufbäumen."Dillingens Trainer Michael Krätzer

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