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"Schwarze Gilde" setzt auf den Nachwuchs

"Schwarze Gilde" setzt auf den Nachwuchs

Beckingen. Traditionell sitzen beim Jahresabschluss der Schiedsrichter der Gruppe Beckingen mit Obmann Paul Spelz auch die Partnerinnen der Unparteiischen am vorweihnachtlich festlich gedeckten Tisch. So gehören auch traditionell die ersten Gruß- und Dankesworte dem weiblichen Geschlecht für ihr Verständnis und Entgegenkommen

Beckingen. Traditionell sitzen beim Jahresabschluss der Schiedsrichter der Gruppe Beckingen mit Obmann Paul Spelz auch die Partnerinnen der Unparteiischen am vorweihnachtlich festlich gedeckten Tisch.So gehören auch traditionell die ersten Gruß- und Dankesworte dem weiblichen Geschlecht für ihr Verständnis und Entgegenkommen. "Wir Schiedsrichter sind mittlerweile von Montag bis Sonntag unterwegs. Nur Dank Ihrer Toleranz können wir Pfeifenmänner unserem geliebten Hobby nachgehen. Dafür gebührt Ihnen Lob und Anerkennung", sagte Obmann Spelz. Begrüßen durfte er mit Gustav Brandstätter (FC Reimsbach), Reiner Buchheit (FSV Hemmersdorf), Walter Engel (FC Reimsbach) sowie Wilhelm Wagner (FSV Hemmersdorf) auch vier Ehrenschiedsrichter der Gruppe, die im Kreise der "Schwarzen Gilde" gern gesehene Gäste sind und ihre Erfahrungen mit den jüngeren Kameraden austauschen. Aus gesundheitlichen Gründen fehlten Werner Göttert (SV Menningen), Matteo Maniscalco (VfB Dillingen) und Helmut Weidig (SV Biringen/Oberesch).

Dank und Anerkennung sprach Spelz aber auch einigen Schiedsrichterkameraden für ihre langjährige Treue zum gemeinsamen Hobby aus. Mit dem Schiedsrichter-Ehrenbrief für 30-jährige aktive Tätigkeit als Regelwächter wurden Jürgen Hilgert (FV Fremersdorf) und Walter Neubert (SF Rehlingen) ausgezeichnet. 20 Jahre sind Artur Schulte (SF Rehlingen) und Ernst Rosche (SV Biringen/Oberesch) schon dabei. Ihnen heftete Spelz die Schiedsrichter-Ehrennadel in Gold ans Revers. Die Ehrennadel in Silber für 15-jährige Schiedsrichtertätigkeit erhielten Günther Wagner (FC Beckingen) und Thomas Spurk (FC Reimsbach). Rainer Dittlinger (SF Rehlingen) ist seit zehn Jahren Schiedsrichter. Mit der Ehrung und dem Dankeschön sprach Spelz die Hoffnung aus, dass diese Kameraden auch weiterhin dem Hobby Schiedsrichter die Stange halten werden.

Der letzte Lehrabend im Jahr ist aber auch dazu da, Bilanz zu ziehen und einen Ausblick auf die restliche Rückrunde zu wagen. Zur Gruppe gehören 39 aktive Schiedsrichter, zwei passive sowie sieben Ehrenschiedsrichter. Neben einigen Abgängen aus unterschiedlichen Gründen, darunter fielen drei Zifferschiedsrichter dem Skandal zum Opfer, wurden mit Laura Braun (SV Eimersdorf), Sven Pfeil (SF Mechern) und Fabian Kiefer (FC Brotdorf) drei Anwärter ausgebildet und können jetzt in Jugend- und Aktivenspielen eingesetzt werden. Die Gruppe Beckingen hat dieses Jahr 1277 Spiele geleitet. Einige Kameraden waren besonders im Einsatz. Tobias Bischof (SF Rehlingen, 80 Spiele), Werner Horf (SV Menningen, 77), Walter Neubert (SF Rehlingen, 60) sowie Siegbert Jung (SV Eimersdorf, 58). Mit über 40 Einsätzen zählten Jens Jung (SV Eimersdorf), Ernst Rosche (SV Biringen/Oberesch), Markus Thomas (SV Honzrath) und Günther Wagner (FC Beckingen) ebenfalls zu den eifrigsten. Bei über 40 Jahren liegt das Durchschnittsalter der Beckinger Schiedsrichter. "Deshalb ist es unser Hauptanliegen, unsere Vereine anzuhalten, jüngere Interessenten zur Ausbildung zu empfehlen", sagte Spelz, ehe es zum geselligen Teil des Abends überging.