Schüler glänzten in der Manege

Reimsbach. "Manege frei" hieß es unlängst auf dem Schulhof der Grundschule Reimsbach, wo der "Zirkus Oriental" im Rahmen einer Projektwoche mit Zirkuswagen, Zelt, Artisten und einigen Tieren ein Gastspiel gab. Hauptakteure waren aber die 185 Schulkinder selbst, die ihre Talente unter Beweis stellten

Reimsbach. "Manege frei" hieß es unlängst auf dem Schulhof der Grundschule Reimsbach, wo der "Zirkus Oriental" im Rahmen einer Projektwoche mit Zirkuswagen, Zelt, Artisten und einigen Tieren ein Gastspiel gab. Hauptakteure waren aber die 185 Schulkinder selbst, die ihre Talente unter Beweis stellten. Einen Tag nach der Ankunft des Zirkus bauten sie zunächst zusammen mit den Zirkusleuten das Zelt auf. Zirkusdirektor Rainer Wecker nahm die Rollenverteilung vor, wobei jeder seinen Wunsch äußern konnte. Gemeinsam mit seinem Bruder Thomas sowie Angela und Heidi Feix übte er von Mittwoch bis Freitag vormittags fleißig mit den Kindern die Rollen ein. So wurden aus den Buben und Mädchen Seiltanz- und Bodenakrobaten, Trapezkünstler, Fakire, Schlangenbeschwörer, Hunde- und Taubendresseure, Tiger, starke Männer, Clowns, Zauberer und anderes. Zu den Nachmittagen gehörte ein offenes Programm mit dem Füttern der Tiere sowie Spielen unter Mitwirkung der Eltern und Lehrer. Das tägliche Training erforderte Teamgeist, Konzentration, Ausdauer und Kreavität, machte aber allen viel Spaß. Endlich war es endlich soweit: Die große Galavorstellung ging als Höhepunkt der Projektwoche im Rahmen eines Schulfestes mit vielen Gästen über die Bühne. Unter Leitung des Zirkusdirektors und seinen Mitarbeitern wurde eine großartige Reise um die Welt unternommen. Auf den vielen Länder- und Städtestationen boten die kleinen Akteurinnen und Akteure ohne Lampenfieber glänzende Nummern, die vom Publikum bis zum großen Finale der hierbei leuchtende Kerzen tragenden Kinder mit viel Beifall bedacht wurden. Gute Arbeit hat der Ausschuss für die Projektplanung und das Fest geleistet, dem vom Lehrpersonal Klaus Seger, Doris Behr, Irmgard Colesie, Nicole Hoffmann und Gertaud Lenhof sowie die Elternvertreter Berti Wagner und Melanie Haupenthal angehörten. Bei den Proben wurden die Kinder herausgefordert und haben es doch geschafft. Sie mussten sich selber überwinden. Der für die Projektleitung zuständige Lehrer Klaus Seger meinte: "Ich bin begeistert von dem Projekt, das gezeigt hat, was alles möglich ist. Die Kinder sind über sich hinaus gewachsen. Sie haben Leistungen erbracht, die man bei manchen nicht erwartet hätte." nb