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Reimsbach: Die Zeichen stehen auf Angriff

Reimsbach: Die Zeichen stehen auf Angriff

In diesem Spiel müssen eigentlich Tore fallen: Mit Reimsbach und Bübingen treffen zwei der offensivstärksten Teams der Saarlandliga aufeinander. Reimsbach traf 20 Mal, Bübingen wie Ligaprimus Auersmacher sogar schon 23 Mal.

In der Fußball-Saarlandliga könnte die Saison für Aufsteiger 1. FC Reimsbach eigentlich nicht viel besser laufen. Mit zwölf Punkten aus acht Spielen belegt die Elf aus dem Haustadter Tal den neunten Tabellenplatz, liegt damit einen Platz vor dem SV Mettlach, der zwei Zähler weniger hat. "Damit können wir die Füße aber noch nicht hochlegen. Es warten noch etliche schwere Spiele auf uns, bis unser Ziel Klassenverbleib geschafft ist", warnt Spielertrainer Marco Buchheit jedoch vor vorschneller Zufriedenheit.

Und dennoch: Wie auch Uli Braun, mit dem er ein Trainer-Duo bildet, kann Buchheit mit den Leistungen seiner Mannschaft mehr als nur zufrieden sein. So auch jüngst beim überzeugenden 4:1-Auswärtssieg bei den SF Köllerbach. Kompakte Abwehrarbeit und gutes Passspiel nach vorne - das ist das Erfolgsrezept, mit dem noch weitere Punkte in die herbstliche Scheune eingefahren werden sollen. Hinzu kommt: Die Mannschaft ist für den Gegner nur schwer auszurechnen. Gleich sieben Spieler haben zwei und mehr Treffer auf dem Konto. Mit 20 Treffern hat Reimsbach die drittbeste Offensive der Liga.

Weitere Treffer sollen im Meisterschaftsspiel an diesem Samstag zu Hause um 15.30 Uhr gegen den SV Bübingen hinzukommen. Allerdings ist Bübingen Tabellenzweiter, hat sich vor der Saison gut verstärkt und ebenfalls eine starke Offensive (23 Treffer). "Vor allem wollen wir mit einer geschlossener Mannschaftsleistung und mit unseren Tugenden ein gutes Spiel absolvieren und dem Gast Paroli bieten", nennt Buchheit als Ziel. Gelingt das, ist ein Dreier durchaus im Bereich des Möglichen.