| 20:16 Uhr

Fußball-Verbandsliga
Reimsbach darf wieder von der Rettung träumen

Reimsbachs Martin Wendel (rechts) jubelt mit den Teamkollegen über seinen Treffer zum 3:1 – und den ersten Sieg seit November.
Reimsbachs Martin Wendel (rechts) jubelt mit den Teamkollegen über seinen Treffer zum 3:1 – und den ersten Sieg seit November. FOTO: Britz Heiko / Heiko Britz.www.digfot.de
Reimsbach. Ausgerechnet im Kreisduell gegen den zuletzt so starken Aufsteiger FC Noswendel Wadern hat Fußball-Verbandsligist 1. FC Reimsbach am Sonntag seine Durststrecke beendet. Die Elf des Trainerduos Uli Braun/Marco Buchheit gewann gegen den Tabellenfünften mit 3:1 (2:1) und holte nach jahresübergreifend fünf Niederlagen in Folge drei dringend benötigte Zähler im Abstiegskampf. Von David Benedyczuk

Ausgerechnet im Kreisduell gegen den zuletzt so starken Aufsteiger FC Noswendel Wadern hat Fußball-Verbandsligist 1. FC Reimsbach am Sonntag seine Durststrecke beendet. Die Elf des Trainerduos Uli Braun/Marco Buchheit gewann gegen den Tabellenfünften mit 3:1 (2:1) und holte nach jahresübergreifend fünf Niederlagen in Folge drei dringend benötigte Zähler im Abstiegskampf.


Dank des Erfolges rückte Reimsbach als Drittletzter wieder bis auf einen Zähler an Platz 13 heran. Nur noch drei Punkte fehlen bis zum FC Brotdorf auf dem sicheren Platz zwölf. Der Negativlauf der Seffersbacher hielt durch das 1:3 zu Hause gegen Wahlen-Niederlosheim an.

„Das war ein immens wichtiger Sieg. Nachdem in den letzten Wochen nicht jeder mit vollem Einsatz bei der Sache war, hat heute die Einstellung gestimmt“, fand Reimsbachs Martin Wendel, der nach der Pause einen Freistoß von Michael Magard zum 3:1 eingeköpft hatte (62.). Kurz darauf sah Teamkollege Tobias Buchheit die gelb-rote Karte (68.), doch davon ließ sich der FCR nicht beirren – wie auch Gästespielertrainer Thorsten Schütte lobend erwähnte: „In Hälfte zwei haben wir selbst in Überzahl nicht viel zustande gebracht. Reimsbach hat da wirklich sehr gut verteidigt.“



Kuriosum am Rande: Buchheit flog nur wenige Stunden später noch mal vom Platz. Auch beim 0:3 der zweiten Mannschaft des FCR gegen den SV Schwemlingen-Ballern sah er die Ampelkarte (43.).

Trotz des Platzverweises für den Gegner zog Schiedsrichter Yannik Zeyer in Reimsbach übrigens den Unmut der Gäste auf sich, denn laut Schütte hatte er seiner Elf kurz nach dem 1:2-Anschluss von Philipp Weber einen „glasklaren Elfmeter“ nach Foul an Marcel Lorig verwehrt. „Das hat jeder gesehen, sogar der Gegner hat das eingeräumt“, sagte Schütte, der sich über eine weitere Szene im FCR-Strafraum ärgerte: Nach dem 1:0 durch Dimitri Rupps hatte es nach einem Zweikampf des Schützen mit Lorig nämlich einen strittigen Elfmeter für Reimsbach gegeben, den Magard zum 2:0 nutzte (28.). Danach gab es auf der anderen Seite eine ähnliche Aktion, bei der FC-Stürmer Sven Schwindling zu Fall kam, der Pfiff aber ausblieb.