Plötzlich Drittletzter: Verkehrte Welt beim FC Düppenweiler

Plötzlich Drittletzter: Verkehrte Welt beim FC Düppenweiler

Eine alte Fußballweisheit besagt: Das zweite Jahr nach einem Aufstieg ist immer das schwerste. Die Bezirksliga-Kicker des FC Düppenweiler können davon ein Lied singen. Zurück liegt eine bärenstarke Saison, die das Team von Spielertrainer Dirk Hargarter als Aufsteiger völlig unerwartet auf Platz drei abgeschloss.

Doch hat sich die Tabelle für den FCD nun mal eben umgedreht. Nur neun Punkte aus zehn Partien bedeuten den drittletzten Platz. "Wir haben uns das anders vorgestellt", räumt Hargarter ein. Zwei Jahre lang hätte es für ihn bei seiner allerersten Trainerstation kaum besser laufen können. Doch derzeit lernt der 35-Jährige die Schattenseiten im Trainergeschäft kennen: "Wir hatten einfach zu viele Ausfälle und da unser Kader nicht der Größte ist, bekommen wir fast zwangsläufig Probleme", berichtet Hargarter. So muss er unter anderem auf die Dienste von Torjäger Marco Slomka verzichten. Der erzielte in den beiden Saisons zuvor insgesamt 77 Tore. "Außerdem fehlt uns im Moment auch das Quäntchen Glück", meint der Trainer. So wie gegen den Ligazweiten und Topfavoriten Spvgg. Merzig, als Hargarters Elf gleich drei Mal den Pfosten traf und am Ende 1:3 verlor. Wobei Düppenweiler in dieser Partie auch zeigte, warum das Team im Vorjahr so glänzend abschnitt. Ähnliche Leistungen soll es künftig wieder häufiger geben - nur dann mit besserem Ausgang. "Wichtig ist, dass wir weiter an uns arbeiten und dass jetzt nicht jeder gleich mit der Axt auf allem rumhackt. Ich bin überzeugt, dass wir uns fangen", sagt Hargarter. Und vielleicht gelingt die Wende zum Besseren schon am Sonntag, wenn mit den SF Hüttersdorf um 15 Uhr der Spitzenreiter vorbeischaut. Die Sportfreunde nehmen in dieser Saison Düppenweilers Vorjahresrolle als Überraschungsteam ein. Sie sind noch ungeschlagen.