Pastor Wolfgang Goebel segnet Kreuz in Kirche St. Mauritius Haustadt ein

Kirche in Haustadt : Haustadter feiern die Relique ihres Patrons

Beim Patronatsfest des Heiligen Mauritius wurde das Geschenk des Tholeyer Abtes Maurice Choriol gesegnet und ausgestellt.

Aus der Haustadter Pfarrkirche St. Mauritius gibt es, wie der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Georg Fey stolz betont, Erfreuliches zu berichten. So segnete Pastor Wolfgang Goebel anlässlich des Festes Kreuzerhöhung am Taufbrunnen ein Kreuz ein, das bislang ein eher verstecktes Dasein gefristet hatte. Frisch restauriert, zwischen den beiden der gleichen Stilepoche angehörenden vorhandenen Statuen, erhielt das Kreuz einen würdigen Standort.

Pünktlich zum Patrozinium des Heiligen Mauritius und Gefährten wurden der Gemeinde zwei weitere „Highlights“ präsentiert – so die Einsegnung eines Matthiasaltars auf der linken Seite vor dem Hauptaltarraum. „Er ist der Pilgergruppe der Pfarreiengemeinschaft gewidmet, die alljährlich zum Grab unseres Bistumspatrons nach Trier in die Abtei St. Matthias ihre Wallfahrt durchführt. Die Statue wurde den Pilgern gestiftet und mit Unterstützung des Verwaltungsrates der Pfarrei Haustadt ebenfalls restauriert“, erläuterte Fey. Als Höhepunkt begrüßten die Haustadter eine Reliquie des Heiligen Mauritius in der Pfarrkirche. „Diese Reliquie wurde uns vom Abt der Abtei Tholey, Maurice Choriol, übereignet“ – im Rahmen eines Konventamtes. „Anschließend wurde sie nach Haustadt gebracht, wobei die letzten Kilometer, einer alten Tradition entsprechend mit dem Pilgerkreuz der Matthias-Pilger zu Fuß zurückgelegt wurden. Zum Einzug in die Kirche läuteten selbstverständlich die Glocken“, sagte Fey.

Einen Tag später, am Sonntag, wurde die Reliquie beim Hochamt zum Patronatsfest des Heiligen Mauritius, das Pastor Goebel mit Diakon Udo Selzer zelebrierte, in einer Monstranz vor dem Hauptaltar ausgestellt und gesegnet. Der Pfarrgemeinderat Haustadt/Honzrath dankt allen, die dazu beigetragen haben, dass die Bereicherungen der großen Pfarrkirche (im Volksmund Tal-Dom genannt) durchgeführt werden konnten. Zudem sollen die Ikone der „Immerwährenden Hilfe“ und ein vor Jahren vom mittlerweile verstorbenen Schreinermeister Anton Söther gefertigtes Kreuz einen würdigen Platz in einer neugestalteten Kapellennische erhalten.