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Neue Aufgabe für HeinzHat Perl-Besch eine schwarze Katze in der Kabine?Auswärtsaufgabe für den FC Reimsbach: "Drei Punkte sind Pflicht"

Neue Aufgabe für HeinzHat Perl-Besch eine schwarze Katze in der Kabine?Auswärtsaufgabe für den FC Reimsbach: "Drei Punkte sind Pflicht"

Reimsbach. Die Ausgangssituation vor der Saarlandliga-Partie zwischen dem 1. FC Reimsbach bei Palatia Limbach (Sonntag, 15 Uhr) könnte nicht unterschiedlicher sein: Reimsbach steht nach acht Spieltagen auf Platz fünf. "Wir haben erst ein Spiel verloren und sind nur sechs Punkte hinter Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken II

Reimsbach. Die Ausgangssituation vor der Saarlandliga-Partie zwischen dem 1. FC Reimsbach bei Palatia Limbach (Sonntag, 15 Uhr) könnte nicht unterschiedlicher sein: Reimsbach steht nach acht Spieltagen auf Platz fünf. "Wir haben erst ein Spiel verloren und sind nur sechs Punkte hinter Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken II. Wir können zufrieden sein", sagt Reimsbachs Trainer Udo Hölzer. Limbach dagegen steht auf Platz 17 im Tabellenkeller der Saarlandliga. Nach acht Spieltagen ist die Palatia noch ohne Sieg und hat erst zwei magere Pünktchen auf dem Konto. Dennoch warnt Hölzer davor, den Gegner zu unterschätzen: "Limbach ist nicht so schwach wie der Tabellenplatz aussagt. Sie müssen punkten und werden deshalb alles versuchen." Vergangenes Wochenende war Reimsbachs Michael Gleissner im Derby gegen Perl/Besch der entscheidende Mann auf dem Platz. Das Spiel gegen Limbach sieht er als Pflichtaufgabe an: "Da müssen drei Punkte her. Allerdings tun wir uns gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller immer schwer." Vor zwei Wochen hatte der FCR etwa gegen Kellerkind Gresaubach nur ein ernüchterndes 0:0 geschafft. jac Perl. "Wir hatten scheinbar die letzten Wochen eine schwarze Katze in der Kabine", sagt Jean Paul Wundrack, der Trainer von Fußball-Saarlandligist SG Perl-Besch. Die schwarze Katze - ein Symbol für Pech und Unglück. Und viel Pech hatte seine Truppe wahrlich in den letzten Wochen. In Riegelsberg, zu Hause gegen den 1. FC Saarbrücken II und in Reimsbach verlor die SG trotz ansprechender Leistungen jeweils knapp mit 0:1. Den weiten Weg nach Ballweiler hat die schwarze Katze der SG am Dienstag im Pokal aber wohl gescheut. Denn beim dortigen Verbandsligisten DJK Ballweiler-Wecklingen gewann die SG in der zweiten Hauptrunde verdient mit 3:1. "Das war unsere beste Leistung seit langer Zeit. Wir haben schnell gespielt", freute sich Wundrack. Den Schwung vom Pokalerfolg wollen die SG-Spieler an diesem Samstag um 16.30 Uhr mitnehmen, wenn sie im Keller-Duell auf dem Rasenplatz in Besch den Tabellen-16. VfB Dillingen erwarten. Der VfB hat einen Punkt weniger als die Gastgeber - und Feuer unterm Dach. Nach der 2:6-Niederlage in der Vorwoche gegen Gresaubach trat Trainer Michael "Doc" Krätzer zurück. Nach schwachen Leistungen der Mannschaft und Anfeindungen aus dem Publikum zog der 47-Jährige die Notbremse. Interimsweise ist nun Jörg Reimsbach (früher Trainer bei der SG Schwemlingen-Ballern) für die sportlichen Geschicke zuständig. Aber auch unter ihm lief es zunächst schlecht weiter: Im Pokal unterlag der VfB Landesligist FC Kleinblittersdorf mit 0:3. Dennoch warnt Wundrack: "Ein Trainerwechsel bewirkt immer neue Motivation bei den Spielern eines Vereins. Für uns wird das ein schweres Spiel, denn es geht für beide Mannschaften ums Überleben." Und ausgerechnet vor diesem Spiel fällt bei Perl fast das komplette Mittelfeld aus. Raphael Vassalo ist nach seiner Roten Karte in Reimsbach gesperrt, Andreas Herbst und Mikael Pernet stehen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. semMettlach. "Mit drei Jahren habe ich angefangen, in Mettlach Fußball zu spielen", sagt Patrick Heinz. Das war vor über 20 Jahren. Seitdem hat er die verschiedenen Jugendabteilungen des Clubs durchlaufen und ist seit einigen Jahren fester Bestandteil der ersten Mannschaft. Während all dieser Jahre kam ein Vereinswechsel nur einmal wirklich in Frage. "Ein Wechsel hätte sich nur bei einem richtig guten Angebot gelohnt", sagt Heinz. 2005 lag ihm das vor. Der damalige Zweitligist Eintracht Trier wollte ihn als Perspektivspieler verpflichten. Heinz sagte aber nach langem Überlegen ab. "Meine Ausbildung und mein Beruf waren mir wichtiger", so der 23-Jährige, der bei Villeroy & Boch arbeitet. In Mettlach kickte er in den letzten Jahren zumeist im Mittelfeld, seit einigen Wochen hat ihn Trainer Werner Weiß aber mit einer neuen Aufgabe betraut. "Ich spiele jetzt zentral in der Abwehr in einer Dreierkette", erzählt Heinz. Weiß hatte nach neun Gegentoren in den ersten vier Saisonspielen die Defensive umgebaut. Seitdem ist es besser geworden. In den folgenden sieben Begegnungen (inklusive Pokal) ließ Mettlach nur noch fünf weitere Gegentreffer zu. Heinz akzeptiert die Versetzung: "Nach vorne machen wir immer ein oder zwei Tore. Wichtig ist, dass wir hinten gut stehen. Wenn ich der Mannschaft in der Abwehr helfen kann, spiele ich gerne dort." Möglichst wenige Gegentreffer - die soll es für seine Mannschaft auch am Samstag geben. Dann empfängt Mettlach um 15.30 Uhr den Tabellen-Elften FV Eppelborn. "Ein schwieriger Gegner. Mit Thorsten und Christian Quack sind sie vorne stark besetzt. Wir müssen unsere beste Leistung abrufen, um drei Punkte zu holen", sieht Heinz einem durchaus arbeitsreichen Nachmittag entgegen. Zuletzt gelang es Mettlach beim 0:1 bei Borussia Neunkirchen II nicht, die beste Leistung abzurufen. Durch die Niederlage verpassten die Blau-Weißen den Sprung auf Rang zwei der Tabelle und fielen im Klassement sogar auf den sechsten Platz zurück. Deshalb will der SVM jetzt unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. "Schließlich wollen wir oben dran bleiben", sagt Heinz.