Düppenweiler Peter Altmaier erntet nach Predigt viel Applaus

Düppenweiler · Bei seinem Besuch am Kupferbergwerk Düppenweiler sprach der Bundeswirtschaftsminister über seine Tätigkeit.

 Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (Mitte) hielt bei der Mettenschicht in Düppenweiler eine  „Bergpredigt“. Mit auf dem Foto sind neben Mitgliedern der Bergparade und der Bergsänger auch der erste Vorsitzendes Vereins Historisches Kupferbergwerk – Verein für Geschichte und Kultur, Werner Kockler (links neben Altmaier), Pastor Wolfgang Goebel (dahinter) und Bürgermeister Thomas Collmann (rechts neben Altmaier).

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (Mitte) hielt bei der Mettenschicht in Düppenweiler eine „Bergpredigt“. Mit auf dem Foto sind neben Mitgliedern der Bergparade und der Bergsänger auch der erste Vorsitzendes Vereins Historisches Kupferbergwerk – Verein für Geschichte und Kultur, Werner Kockler (links neben Altmaier), Pastor Wolfgang Goebel (dahinter) und Bürgermeister Thomas Collmann (rechts neben Altmaier).

Foto: nb

Einen prominenten Prediger konnte der Förderverein Kupüferbergwerk Düppenweiler für seine Mettenschicht am dritten Adventssamstag gewinnen: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gelang es, bei seiner „Bergpredigt“ als zentralem Teil der vierteiligen Mettenschicht (Bergarbeit, Bergmette mit Predigt, Beschenkung des Steigers, Bergschmaus) auf höchst kurzweilige und zugleich tiefgründige Weise, die Aufmerksamkeit der Besucher zu gewinnen.

Altmaiers zentrale Botschaft waren dabei sein Bekenntnis und sein fester Glaube an eine Zukunft mit zeitgemäßer industrieller Wertschöpfung.

Der Minister wies auf seine bereits 25 Jahre währende Abgeordnetentätigkeit im Deutschen Bundestag hin. Seither bestehe seine Verbundenheit zum Düppenweiler Kupferbergwerk und zum Vorsitzenden von dessen Trägerverein, Werner Kockler. Er verfolge, was hier geschehe, betonte das aus Rehlingen stammende Polit-Schwergewicht. Der Verein sei eine lebendige Gemeinschaft und habe gute Laune, wie sie keine Regierung schaffe. Altmaier erinnerte an die weltweiten Exporte Deutschlands als Industrieland.

Die Froschlampe, die er als Geschenk erhielt, solle ihm und der Bundesregierung gelegentlich Erleuchtung bringen, wie Werner Kockler süffisant anmerkte. Und Altmaier, nicht auf den Mund gefallen, versprach, die Lampe in die nächste Kabinettssitzung mitzunehmen. Im Fernsehen könne man dann ja verfolgen, welchem Kollegen er das Licht hingestellt habe. Hierfür erntete der prominente Gast kräftiges Lachen und viel Applaus.

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