1. Saarland
  2. Merzig-Wadern
  3. Beckingen

Mehr Platz im Haus Blandine durch Anbau

Mehr Platz im Haus Blandine durch Anbau

Räume für 20 weitere Senioren bietet der Anbau ans Haus Blandine; zusätzlich wurden neue Arbeitsplätze geschaffen, denn mit der Erweiterung steigt auch der Bedarf an Pflegekräften. Auch die Cafeteria wurde vergrößert.

Der Blandinen-Chor trug mit zum Einweihungsprogramm bei.

Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Seniorenbetreuung Haus Blandine in Düppenweiler am Samstag die offizielle Eröffnung ihres Erweiterungsbaues, der haargenau an das Gebäude anpasst ist. Hierzu konnte Heimleiterin und Geschäftsführerin Edith Friedrich viele Gäste und Besucher begrüßen.

Begonnen wurde morgens mit einem katholischen Gottesdienst und der Einsegnung durch Pfarrer Wolfgang Göbel. Über die Mittagszeit schloss sich ein Frühschoppen mit dem Männerchor Düppenweiler unter Leitung von Erhard Seger an. Zum Nachmittagsprogramm trug zunächst das Gesangsduo Werner Schäfer und Leihenkelin Leonie Kügler mit einfühlsamen Liedern bei.

Dann sorgte der seit acht Jahren bestehende und von Sozialbetreuerin Maria Hellenbrand geleitete Blandinen-Chor des Hauses mit Darbietungen wie passenden Liedvorträgen, Tänzen und Texten für weitere Unterhaltung. Die Heimbeiratsvorsitzende Roswitha Otto gratulierte zum besonderen Anlass.

Mit einem Dia-Vortrag "10 Jahre Haus Blandine" wurde eine interessante Rückschau gehalten, ehe die Musikgruppe The Scamps mit Oldies den Tag, zu dem auch Hausführungen und ein Weihnachtsmarkt mit handgefertigten Artikeln der Handarbeitsgruppe gehörten, ausklingen ließen. Heimleiterin Edith Friedrich erinnerte daran, dass die Seniorenbetreuung Haus Blandine am 1. September 2004 eröffnet wurde und bislang viele Bewohner hier ein gemütliches und liebevolles Zuhause gefunden haben. Es sei viel passiert und man frage sich: "Ja, ist das wirklich schon zehn Jahre her? Haben wir an alles gedacht? Was können wir noch tun, um unsere Bewohnerinnen und Bewohner die Zeit in ihrem neuen Zuhause möglichst angenehm zu gestalten?" Diese Fragen bewegten jeden, der seine Arbeit für die anvertrauten älteren Menschen, gut machen möchte. "Wenn wir zurückschauen, können wir getrost sagen, dass sich das gesamte Team in den vergangenen zehn Jahren stark eingesetzt hat, um für alle Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörigen, Freunde und Betreuer des Hauses gute Arbeit zu leisten. Unser gut etabliertes Haus kann mit dieser Erweiterung weitere 20 Bewohner aufnehmen und somit ortsnah den Seniorinnen und Senioren der Umgebung ein neues Zuhause bieten. Zusätzlich schaffen wir neue Arbeitsplätze in der Region, denn mit steigender Auslastung benötigen wir zusätzliche Pflegekräfte", so die Heimleiterin weiter.

Seit einigen Jahren gibt es auch eine Lesepatenschaft für die Kinder der Kita St. Leodegar. Diese besuchen regelmäßig die Seniorinnen und Senioren und bekommen Geschichten vorgelesen und erklärt, was für beide Seiten wertvoll und bereichernd ist. Mit dem Anbau wurden nicht nur weitere 20 Zimmer geschaffen, sondern auch die Cafeteria fast um das Doppelte vergrößert und eine neue, größere Kapelle eingerichtet. Insgesamt bietet das Seniorenheim nun 89 Bewohnern Platz.