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Eichenlaubspinner
Kleine Raupen gefährden Menschen in Saarfels

In Saarfels warnen rot-weiße Bänder und Tafeln vor der Gefahr durch die Raupen.
In Saarfels warnen rot-weiße Bänder und Tafeln vor der Gefahr durch die Raupen. FOTO: Melissa Dräger
Saarfels. Zurzeit ist fast jeder Baum und die dazugehörige Grünfläche in der Saarfelser Hauptstraße abgesperrt. Grund dafür ist, dass die Bäume von Eichenprozessionsspinner befallen sind. Mit rotem Flatterband und einem Hinweisschild wird derzeit vor den giftigen Schmetterlingsraupen gewarnt.

Die Brennhaare der Raupe brechen leicht und werden bei günstigen Windbedingungen über weite Strecken getragen. Für den Menschen sind die Haare im dritten Larvenstadium; im Mai und Juni, gefährlich. Sie setzten sich in Haare und Kleidung ab, bei erneuter Berührung treten stets neue toxische Reaktionen auf.


Bei Kontakt kann es zu Quaddeln, Hautentzündungen und insektenstichähnlichen Reaktionen kommen. In Einzelfällen kann sogar ein lebensbedrohlicher, allergischen Schock hervorgerufen werden, warnen Experten