Kampf gegen den Heimfluch

Es ist schon kurios: Auswärts gehört der 1. FC Reimsbach mit elf Punkten zu den besten Teams der Saarlandliga. Doch zu Hause scheint ein Fluch über dem Team zu liegen. Gegen Lebach soll nun endlich der zweite Heimsieg her.

Lange ist es her, dass die Fußballer und Anhänger des Saarlandligisten 1. FC Reimsbach einen Heimsieg bejubeln konnten. Denn das war am zweiten Spieltag, bei dem überzeugenden 7:1 über den FV Siersburg. Seitdem gab es drei Niederlagen und zwei Unentschieden für den derzeit Tabellenzehnten. Macht unter dem Strich also nur magere fünf Pünktchen. Im Heimspiel gegen den VfL Primstal war die Elf beim 2:2 nahe am zweiten Heimsieg dran, musste aber mit dem letzten Spielzug den Ausgleich hinnehmen. Getroffen hatte wohlgemerkt Gästetorhüter Larson Arend.

Ebenfalls mit einem späten Gegentor beim SC Brebach gab es vor Wochenfrist für die Mannschaft die erste Auswärtsniederlage. Trainer Uli Braun rügte daraufhin die Konzentrationsschwächen, die es abzustellen gelte. "Der zweite Heimsieg sollte jetzt doch unter Dach und Fach gebracht werden", gibt sich Spielertrainer Marco Buchheit vor der Partie morgen um 16 Uhr im Waldstadion gegen den FV Lebach angriffslustig und optimistisch zugleich. "Das ist eine Mannschaft unseres Kalibers. Die haben wie wir primär den Klassenverbleib zum Saisonziel", weiß Buchheit. Lebach hat nur zwei Punkte weniger als seine Mannschaft und hat auswärts auch schon zwei Siege in sechs Spielen erringen können. Mit Christian Mehle hat die Elf einen ehemaligen Oberliga-Spieler als Spielgestalter in ihren Reihen, dazu mit Mirco Frischmann einen ausgesprochenen Torjäger.

Buchheit ist aber optimistisch, dass die eingespielte Reimsbacher Abwehr mit den Innenverteidigern Michael Magard und Dominik Schauffler ihren Part in souveräner Manier erledigen werde. Und auf Torhüter Sven Bossmann dahinter war bislang auch immer Verlass. Allerdings: Da der eine oder andere Spieler während der Woche mit einer Grippe zu kämpfen hatte, ist noch nicht klar, ob alle Akteure wirklich zur Verfügung stehen. Buchheit selbst hat Muskelprobleme in der Wade und fällt wohl aus. Doch das sei egal. "Jedenfalls werden die elf Spieler auf dem Platz, alles daran setzen, den zweiten Heimsieg perfekt zu machen", ist Buchheit überzeugt. Diesen sei man den vielen Anhängern schon schuldig. Damit endlich auch wieder einmal gejubelt werden kann im Waldstadion.