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Honzrather Pferderennen findet am Freitag statt

Pferderennen : Nach der Arbeit geht’s ab zur Rennbahn

Das Honzrather Pferderennen findet am Freitag zum zweiten Mal als After-Work-Renntag statt. Wutzelmann greift nach dem Hattrick.

Die Wettervorhersage ist perfekt, die Bahn bereits weitgehend präpariert. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr finden die traditionellen Honzrather Pferderennen auch in diesem Jahr wieder als After-Work-Renntage statt: am Freitag, 1. Oktober, ab 15 Uhr. Der Höhepunkt, der Große Hindernispreis des Saarlandes, ist für 16.55 Uhr geplant, das letzte Rennen für 18.25 Uhr.

Der Einlass für die Zuschauer beginnt bereits um 14 Uhr, Tickets zum Preis von 5 Euro gibt es online unter www.rrv-honzrath.de oder an der Tageskasse. Sportlich gibt es keine Einschränkungen, es finden sechs Galopprennen und ein Jagdrennen, das einzige im Südwesten, statt. Auch der Vorjahressieger des großen Hindernispreises des Saarlandes, Wutzelmann von Trainerin Anna Schleusner-Fruhriep, versucht, seinen Titel zu verteidigen und greift nach einem Hattrick. Schon 2019 und 2020 war der Wallach in Honzrath nicht zu schlagen. Bei dem Jagdrennen geht es auf der Honzrather Naturrennbahn über eine Distanz von 3400 Metern mit zwölf Natursprüngen. Das Rennen ist mit insgesamt 6000 Euro dotiert.

Im vergangenen Jahr hatte der Reit- und Rennverein den wohl größten Tag in der Geschichte der Galopprennen in Honzrath gefeiert. Schon 1948 wurden hier die ersten Rennen ausgetragen, doch im Pandemie-Jahr 2020 traute sich kaum ein Verein, einen Renntag auf die Beine zu stellen. Anders die Honzrather. Sie machten sich lange Gedanken, gingen dann neue Wege – und riefen den After-Work-Renntag, verbunden mit einem aufwändigen Hygiene-Konzept, ins Leben. Mit Erfolg. Als einzige Veranstaltung des Tages und eine von wenigen des Jahres liefen die Rennen komplett im Internet im Livestream – und die Wett-Umsätze erreichten Rekordwerte.

Zum Auftakt des Renntages wird auch wieder das bekannte „Ehemaligen-Rennen“ geben, das nur von ehemaligen lizensierten Reitern zu reiten ist. Dort versucht der 66 Jahre alte Walter Maurer, seinen Titel aus dem vergangenen Jahr wieder zu verteidigen.

Am Abend findet eine After-Race-Party mit einem DJ statt, um den Renntag feiernd ausklingen zu lassen. Und wer nicht vor Ort vorbeischauen kann, der kann sich dennoch einen Hauch Rennbahn-Feeling ins Wohnzimmer holen. Denn auch diesmal gibt es eine Liveübertragung im Internet auf www.deutscher-galopp.de und allen namhaften Wettanbietern.

Der Besuch des Renntages ist gemäß der 3G-Regel nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich. Direkt an der Rennbahn ist eine Corona-Teststation aufgebaut, um mit kostenlosen Tests einen problemlosen Einlass zu ermöglichen. Die Zuschauerzahl ist nicht begrenzt.