Hargarter SPD lobt Vereinsarbeit im Ort

Hargarter SPD lobt Vereinsarbeit im Ort

Für die Vereine hat Christian Marx beim Empfang der SPD Hargarten ein dickes Lob parat. "Sie tragen das Ortsleben", sagte der Chef des Ortsverbandes in der Flachsstube. "Da unser kleines Dorf kein Lokal als Treffpunkt hat, ist die Vereinsarbeit noch wichtiger denn je. Nur hier kann die Gemeinschaft positive Impulse erhalten, die ein Zusammenleben fördern."

Die Traditionsveranstaltungen sind ihm nach seinem Bekunden wichtig - Martinsumzug oder die Raspelkinder. "Ich will nicht, dass diese Traditionen und Kultur verschwinden oder nur anderswo stattfinden." Dass an Fastnacht die Veranstaltung für die Kinder ausfalle, bedauere er und sagte zu, daran zu arbeiten, dass die Jungen und Mädchen in Zukunft zu ihrem Recht kommen. Zufrieden registrierte Marx, dass der Heimat- und Kulturverein mit Eltern die Raspelkinder unter ihre Fittiche genommen hat.

Kritik übte der Chef der Sozialdemokraten an der Verkehrssituation - ob Raserei, das Zuparken der Bürgersteige oder die schlechte Lesbarkeit von Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen, etwa in der 30er-Zone. "Beim Dorfgespräch von Thomas Collmann im Bürgermeisterwahlkampf wurde das sehr häufig angesprochen.

Mittlerweile gibt es eine Kommission auf Gemeindeebene, die Vorschläge erarbeiten soll", sagte er. Zudem hat nach Bekunden von Marx eine Ortsbesichtigung mit dem Landesbetrieb für Straßenbau stattgefunden. "Möglichkeiten der Verringerung der Geschwindigkeit in der Rissenthaler und Brotdorfer Straße werden geprüft, versetzte Fahrbahnverengungen wären eine Möglichkeit. Eine zusätzliche Geschwindigkeitsanzeigetafel ist beantragt und im Hauptausschuss genehmigt." Um Wohnungseinbrüchen zu verhindern gab Marx, ein Polizist, den Tipp: "kritisch hinschauen wenn ,Fremde' durch das Dorf fahren. Auch Fragen wie Kann ich helfen oder Wen suchen sie? trügen dazu bei, einen möglichen Täter zu verunsichern, der zur Tat schreiten will. "Die Größe von Hargarten macht uns alle zu Nachbarn, die aufeinander aufpassen sollen und können." Grußworte kamen von Thomas Collman, MdL Stefan Krutten berichtete aus dem Landtag.