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Großes Dankeschön an "stille Lebensretter"

Großes Dankeschön an "stille Lebensretter"

Beckingen. "Wir vom Roten Kreuz stellen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, organisieren die Blutspendetermine und tun dies, weil wir wissen, dass Menschen wie Sie bereit sind, für ihre Mitmenschen Blut zu spenden", erklärte der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Beckingen, Siegbert Baum, bei der Ehrung von Blutspendern für 25, 40, 50, 60, 75 und sogar 125-maliges Spenden

Beckingen. "Wir vom Roten Kreuz stellen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, organisieren die Blutspendetermine und tun dies, weil wir wissen, dass Menschen wie Sie bereit sind, für ihre Mitmenschen Blut zu spenden", erklärte der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Beckingen, Siegbert Baum, bei der Ehrung von Blutspendern für 25, 40, 50, 60, 75 und sogar 125-maliges Spenden."Sie alle sind die stillen Lebensretter und dafür darf ich Ihnen auch im Namen der vielen Unbekannten, denen mit Ihrer Blutspende geholfen werden konnte, ganz herzlich und ehrlich Danke sagen", betonte er und gab den Anwesenden den Spruch von Dag Hammersköld, dem ehemaligen UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger, "Das Leben hat nur einen Sinn durch seinen Dienst für andere", mit auf den Weg.

Nach den Worten von Baum hat sein DRK-Ortsverein erstmals vor 44 Jahren einen Blutspendetermin durchgeführt, seitdem sind es 133. Insgesamt konnten dabei 13 590 Blutkonserven gefüllt und von den Entnahmeteams zur Blutspendezentrale West in Bad Kreuznach mitgenommen werden. Im vergangenen Jahr waren dies bei vier Terminen 510 Vollblutkonserven. Im Einzugsbereich der Blutspendezentrale, die als gemeinnütziges Unternehmen keine Gewinnerzielungsabsicht verfolge, würden jährlich rund 400 000 Spenden benötigt, um den Bedarf der zu versorgenden Krankenhäuser für Neugeborene, Unfallopfer, Notfallpatienten und Schwerstkranke zu gewährleisten.

Der zweite Beigeordnete Bobby Brandstätter sprach den Blutspendern den Dank der Gemeinde für ihre jahrzehntelange Bereitschaft, sich die Zeit für die Teilnahme an den Spendeterminen zu nehmen, aus und meinte: "Die stolzen Zahlen, die der DRK-Vorsitzende Baum hier vorgetragen hat, sind nicht zuletzt ein Verdienst seines großen über 40-jährigen Engagements für Blutspenderwerbung und -termine."

Rührige DRK-Ortsvereine

Durch die rührigen DRK-Ortsvereine Beckingen, Düppenweiler und Reimsbach würden Spendetermine abgehalten. "Aber es ist nicht wichtig, wo, sondern dass überhaupt gespendet wird", unterstrich Brandstätter.

Auch Ortsvorsteher Gerhard Braun bedankte sich bei den Blutspendern. "Bleiben Sie dieser guten Sache treu", appellierte er. Ein Wort des Dankes galt auch dem DRK-Ortsverein Beckingen für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. "Blut spenden heißt Leben retten", unterstrich Christoph Ernwein als Vertreter der Blutspendezentrale, die einen klaren Auftrag habe. "Es wird immer schwieriger, die Krankenhäuser ausreichend mit Blutkonserven zu versorgen. Die Schere zwischen Spendern und Bedarf geht immer mehr auseinander. Im Saarland spenden nur viereinhalb Prozent. Werben Sie daher in ihrem Bekanntenkreis neue Spender", erklärte er.

Es folgte die Ehrung der Spender (siehe Info). Der 71-jährige Lothar Kleber, der für 125-maliges Spenden ganz besonders geehrt wurde, will auch weiter mitmachen, solange es die Gesundheit zulässt. "Ich bin ein hilfsfreudiger Mensch. Beim ersten Termin am 13. Oktober 1967, der damals im Speisesaal unserer Firma Karcher stattfand, sagten wir Angestellten der Verkaufsabteilung spontan 'Da gehen wir hin'. Ich bin dabei geblieben, denn es hat mir dann immer mehr Spaß gemacht" sagt er.

Nächster Blutspendetermin ist am kommenden Mittwoch, 12. Januar, von 16.30 bis 20 Uhr, in der Deutschherrenhalle in Beckingen.

Auf einen Blick

Langjährige Blutspender: Lothar Kleber (125 Spenden), Rudolf Dillenburger (75 Spenden), Ursula Greis, Roland Tietz, Stefan Oberbillig (60 Spenden), Fridolin Hewer, Georg Oehm (5o Spenden), Thomas Weber, Ewald Ketter, Michael Wagner, Mathilde Hellbrück (40 Spenden), Mark Bauerschmidt, Petra Ewen, Christian Kotz, Stephan Rupp, Roman Spath (25 Spenden), Detlef Gaertner, Bettina Schwarz, Anna Elisabeth Hecker, Andreas Burger, Friedrich Heinz, Edith Melchior, Michael Preuß, Anke Susanne Thome (zehn Spenden). nb