Gläubige pilgern zum Litermont

Düppenweiler. Zum Auftakt der Passionszeit pilgerten wieder zahlreiche Gläubige auf den Litermont. Zusammen mit Pilgerpfarrer Joachim Waldorf aus Trier, Pfarrer Manfred Plunien und Diakon Herbert Altmeier absolvierten sie die 14 Stationen des Kreuzweges hoch auf das 414 Meter hohe Gipfelplateau

Düppenweiler. Zum Auftakt der Passionszeit pilgerten wieder zahlreiche Gläubige auf den Litermont. Zusammen mit Pilgerpfarrer Joachim Waldorf aus Trier, Pfarrer Manfred Plunien und Diakon Herbert Altmeier absolvierten sie die 14 Stationen des Kreuzweges hoch auf das 414 Meter hohe Gipfelplateau. Die größte Gruppe mit über 100 Gläubigen starteten kurz nach der Mittagszeit von Nalbach aus in Richtung Gipfelkreuz. Gruppen aus Hüttersdorf und Piesbach stießen auf dem Gipfelplateau dazu, wo Joachim Waldorf über die Entstehung der Kreuzwege und die Bedeutung des Kreuzes als Dreh- und Angelpunkt des christlichen Glaubens predigte.Probleme mit dem KreuzWaldorf erinnerte daran, dass die frühen Christen so ihre Probleme mit dem Kreuz gehabt hätten. Erst nachdem Verbrecher nicht mehr gekreuzigt worden seien, habe sich das Kreuz zum dominierenden Symbol des christlichen Glaubens und der Erlösung entwickelt. Die ersten Kreuzwege hätten zudem lediglich zwei Stationen umfasst, das "Haus von Pilatus" und der "Hügel Golgota". Später hätten die Kreuzwege sieben bis neun Stationen aufgewiesen, so Waldorf, es gebe aber auch Regionen, vornehmlich in Süddeutschland, aber auch Lourdes und Fatima, mit 15 Stationen, wobei die 15. Station die Auferstehung verkörpere. Die Betreuung der Gläubigen, aber auch die Absicherung der Prozession auf den Litermont hinauf, hatte auch dieses Mal das DRK Nalbach übernommen. Der Zahl der Prozessions-Teilnehmer war dieses Mal geringer als in den Vorjahren. Vor allem ältere Menschen warteten auf dem Gipfelplateau auf das Eintreffen der Prozession, um hier den Ausführungen von Pfarrer Joachim Waldorf zu lauschen.

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