Gedämpfte Erwartung vor dem Spitzenspiel

Gedämpfte Erwartung vor dem Spitzenspiel

Völklingen. Nun endlich als offizieller Tabellenzweiter der Fußball-Saarlandliga fährt der SV Röchling Völklingen an diesem Sonntag zum Topspiel zum FC Hertha Wiesbach (15 Uhr, Wallenbornstadion). Zuvor war der SV Röchling Dritter, hat sich aber durch den Sieg im Nachholspiel am Mittwochabend gegen Reimsbach (3:1) den Platz hinter dem 1. FC Saarbrücken II erobert

Völklingen. Nun endlich als offizieller Tabellenzweiter der Fußball-Saarlandliga fährt der SV Röchling Völklingen an diesem Sonntag zum Topspiel zum FC Hertha Wiesbach (15 Uhr, Wallenbornstadion). Zuvor war der SV Röchling Dritter, hat sich aber durch den Sieg im Nachholspiel am Mittwochabend gegen Reimsbach (3:1) den Platz hinter dem 1. FC Saarbrücken II erobert. Mit immer noch einem Spiel weniger auf dem Konto haben die Völklinger nun einen Zähler Vorsprung auf den kommenden Gegner und können diesen mit einem Sieg ausbauen. Natürlich misst man der Begegnung beim SV Röchling eine hohe Bedeutung bei, vorentscheidend sei sie jedoch nicht. "Es ist eine sehr wichtige Partie, aber eine Entscheidung in der Tabelle wird noch nicht fallen", erklärt Patrick Klyk, der Trainer der Völklinger. Definitiv verzichten muss er bei dem Unterfangen auf Jens Schlemmer (Leistenbruch). Darüber hinaus ist Idir Meridja nach seiner Roten Karte am Mittwoch gesperrt. Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Christoph Hub (Oberschenkelbeschwerden) und Michael Ogrodniczek (weiterhin Knieprobleme). Wie im Hinspiel im heimischen Hermann-Neuberger-Stadion (2:2) wird der SV Röchling die Partie offensiv angehen. Trotzdem sind die Bedingungen andere. "Wir müssen versuchen, in Wiesbach zu überleben. Auf deren Platz sind sie eine Macht", befürchtet Klyk. Trotzdem wolle sich der frisch gebackene Tabellenzweite "möglich gut wehren". Und möglichst anders als im Hinspiel, als eine sicher geglaubte 2:0-Pausenführung in der zweiten Hälfte leichtfertig verspielt wurde. Abgesehen von den Ausfällen ist die Truppe sowieso nicht voll im Saft. Die zahlreichen Nachholspiele zehrten an den Kräften der Spieler. "Wir haben anstrengende Wochen hinter uns. Oft mittwochs und samstags zu spielen, kostet Kraft. Von null auf hundert geht einfach nicht so leicht", dämpft Klyk die Erwartungen. Ein Sieg soll trotzdem her, um dem Ziel Vizemeisterschaft einen Schritt näher zu kommen. Der Anfang wurde gegen den FC Reimsbach schon getan. Bei dem 3:1 (2:1)-Heimsieg erzielten Sven Schiller (23. Minute, sein bereits 25. Saisontreffer) und Claudio Meli (40./89.) die Tore. Für die Gäste traf Michael Schäfer (25.). Kuriosität der Begegnung war zehn Minuten vor Schluss der doppelte Platzverweis für den Völklinger Idir Meridja und Benjamin Sauer vom FC Reimsbach. Zusätzlich musste Patrick Klyk in der 70. Minute auf die Tribüne. Dieser steht am Sonntag wieder am Spielfeldrand und will seine Mannschaft zum Sieg treiben.