Fußballturnier der KuS MB Oppen für Behindertenwerkstätten endet mit "Heimsieg"

Oppen : KuS MB Oppen siegt bei eigenem Fußball-Turnier

Mit einem Sieg der eigenen Mannschaft KuS MB 1 endete das zweite Fußballturnier für Werkstätten mit Behinderten, zu dem der Kultur- und Sportverein für Menschen mit Beeinträchtigung (KuS MB) Oppen in die Lückner-Arena eingeladen hatte.

Dieser Einladung kamen Mannschaften der Lebenshilfe Obere Saar (LH OS), Lebenshilfe Nordsaarland (LH NS), der Reha Lebach und der Saar-Pfalz-Werkstatt (SWA) für angepasste Arbeit nach. Ebenso trat der ausrichtende Verein KuS MB mit zwei Teams an.

Gespielt wurde in zwei Dreiergruppen. Sieger in der Gruppe eins, zu der die SWA, Reha Lebach und KuS MB 1 gehörten, wurde die KuS MB 1-Mannschaft. Im Spiel um den zweiten Platz setzte sich die Lebacher Reha-Mannschaft im Siebenmeterschießen gegen die punkt- und torgleiche Mannschaft der SWA durch. Als Sieger in der Gruppe zwei ging die Mannschaft der LH OS hervor. Es folgten die Mannschaft der LH NS auf dem zweiten und der KuS MB 2 auf Platz drei. Somit spielten die SWA gegen die KuS MB um den fünften Platz, was die SWA mit 4:0 für sich entschied. Das erste Halbfinalspiel zwischen der KuS MB 1 und der LH NS endete regulär mit einem 1:1. Es wurde ein Siebenmeterschießen notwendig, das die KuS MB 1 mit 5:4 für sich entschied. Im zweiten Halbfinale siegte die LH OS-Mannschaft mit 3:1 gegen die Reha Lebach. Im Spiel um den dritten Platz standen sich folglich die Mannschaften Reha Lebach und LH SO gegenüber. Letztere setzte sich mit einem 3:1 gegen Lebach durch.

Torlos endete die eigentliche Spielzeit im Finale zwischen der KuS MB Oppen und der LH OS. So musste auch hier ein Siebenmeterschießen erfolgen, das die heimische Mannschaft glücklich mit 7:6 Toren gewann. Die Siegerehrung, bei der jede Mannschaft einen Ball und Fußball erhielt, wurde von der Vereins-Schatzmeisterin Anja Balnus-Müller und Schriftführerin Bettina Leinen durchgeführt. Als souveräne Schiedsrichter bei dem Turneir, das vom KuS-MB-Vorsitzenden Jürgen „Thias“ Ehl undt seinem Betreuer- und Helferteam wieder bestens organisiert worden war, fungierten Dominik Schwer und Torsten Sauber.

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