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Ausflug
Alterskameraden der Honzrather Wehr unterwegs in Luxemburg

Zum Besuch der Luxemburger Flughafenfeuerwehr gehörte auch ein Erinnerungsfoto vor einem der großen Löschfahrzeuge „Panther“.
Zum Besuch der Luxemburger Flughafenfeuerwehr gehörte auch ein Erinnerungsfoto vor einem der großen Löschfahrzeuge „Panther“. FOTO: Norbert Becker
Honzrath. Wehrleute blickten hinter die Kulissen der Flughafenfeuerwehr am Flughafen Findel. Von Norbert Becker

Einen schönen Dienstag verlebten die Alterskameraden des Löschbezirks Honzrath, die zusammen mit befreundeten Wehrleuten, darunter auch Harald Dusek als Leiter des Organisationsausschuss der Beckinger Alterswehren, ihre diesjährige traditionelle Tour machten. Hauptziel war die Feuerwehr des Luxemburger Flughafens Findel. Dieser Besuch wurde durch Kontakte von Georg Flesch, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Merzig-Wadern, über Gilbert Sauber, Ehrenpräsident des Kantonalfeuerwehrverbandes Luxemburg-Land, die beide mit von der Partie waren, zum Chef der Flughafenfeuerwehr, Gilbert Hoffmann, ermöglicht.


Nach dem erforderlichen Sicherheitscheck, durfte das Flughafengelände betreten werden. In der Feuerwache begrüßte deren Chef Hoffmann die Besucher, ehe der stellvertretende Schichtführer Pascal Hubert mit einem eindrucksvollen Lichtbild-Vortrag die Wehr des Airports darstellte, deren Hauptaufgabe es ist, Flugzeugbrände zu löschen. „Wir müssen sehr schnell sein, denn die Ausrückzeit beträgt nur eine Minute, die maximale Anfahrtszeit zwei Minuten und innerhalb einer weiteren Minute müssen wir einen Brand unter Kontrolle kriegen“, erläuterte er und wies auf weitere Aufgabenfelder wie Sicherheitsmaßnahmen bei Funkenflug, Bremswertmessung der Rollbahn im Winter, Beseitigung von Ölspuren, Wartung von Feuerlöschgeräten und mehr hin. Die Zahl aller Einsätze belief sich im vergangenen Jahr auf 287.

Im Anschluss an den Vortrag konnten in der Fahrzeughalle und auf dem Vorhof die vorhandenen Einsatzfahrzeuge, von den riesigen Tanklöschfahrzeugen und Rüstwagen für die Technische Hilfe bis zu einem Traktor mit entsprechender Vorrichtung zur Ölspurbekämpfung, bestaunt werden. Dabei konnte auch eines der Panther-Löschfahrzeuge mit seinen Wasserkanonen in Aktion beobachtet werden. Natürlich diente dieses Fahrzeug auch als passender Hintergrund für das obligatorische Gruppenfoto. Namens aller Teilnehmer bedankte sich Oberbrandmeister Norbert Becker mit einem Präsent für die herzliche Aufnahme und erlebnisreiche Vorstellung. Von dort ging es weiter in das nicht weit entfernte Dorf Senningen, wo Ehrenpräsident Sauber das von ihm als lange aktivem Wehrmann und über die Landesgrenze bekannten Repräsentanten ausgestattete und geleitete kleine Feuerwehrmuseum vorstellte. In Zusammenwirken mit der Gemeinde ist es in einer ehemaligen kleinen Molkerei, später als Feuerwehrgerätehaus genutztem und dann renovierten Gebäude mit der Bezeichnung „Ale Pompjeesschapp“ untergebracht. Dort dokumentieren Sammlerstücke fast ein Jahrhundert Feuerwehrgeschichte aus Luxemburg und der ganzen Welt. Zu ihnen gehören neben historischen Handspritzen auch Abzeichen, Dokumente, Helme, Uniformen, Miniaturfahrzeuge und vieles andere. „Besuchergruppen sind gerne willkommen“, sagt Sauber, Durch das romantische Müller-Tal führte die Tour dann nach Echternach, wo man in der Fußgängerzone ain einem Straßencafé bei kühlen Getränken Rast einlegte. Letztes Etappenziel war der Ortsteil Kreuzweiler der Gemeinde Palzem (Nähe Nennig) mit Besichtigung des Bulldogmuseums und Abendessen im Gasthaus Schmitt.



Kontakt Museum: 38, rue du Château, L – 6961 Senningen, Telefon (0035) 26 91 50 78 14, E-Mail: aps-s@pt.lu.