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Ende Juni sollen Maßnahmen beendet sein

Ende Juni sollen Maßnahmen beendet sein

Energis beantwortet Fragen zu Arbeiten in Haustadt

Noch ein wenig gedulden müssen sich die Anwohner in Haustadt, bis die Arbeiten endlich abgeschlossen sind. Das hat der Energieversorger Energis auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung mitgeteilt. Seit September vergangenen Jahres arbeitet Energis zusammen mit einem regionalen Dienstleister in den Straßen des Beckinger Stadtteils. In der Lindenstraße, der Friedhofstraße, Im Bemerich und Zum Weiher werden Gasrohre, Niederstrom- und Mittelstromleitungen unterirdisch verlegt.

Auch die Verkabelung der Straßenbeleuchtung soll in der Erde verschwinden. Überirdische Stromleitungen und -kästen sollen damit der Vergangenheit angehören.

Für Anwohner bedeuten die ausgedehnten Arbeiten der beauftragten Baufirma allerdings große Einschränkungen, wie ein Leserreporter, der seinen Namen nicht nennen will, unserer Zeitung mitgeteilt hat. Er ist sauer: "Wegen der Einbahnstraßenregelung müssen die Betroffenen seit Monaten große Umwege in Kauf nehmen", monierte er gegenüber der SZ.

Marie-Elisabeth Denzer, Leiterin für Unternehmenskommunikation bei VSE, beruhigt: "Es ist geplant, die Arbeiten noch vor den Sommerferien abuschließen zu können."

Ein weiterer Dorn im Auge des Lesers: Um die Leitungen zu verlegen, hätten die Bauarbeiter scharfe Kanten aus dem Asphalt gefräst. Es sei zwar ein Warnschild angebracht worden, dennnoch fürchtet der Haustadter nach seinem Bekunden um die Reifen seines Autos.

"Die scharfen Kanten sind uns bekannt", betont Marie-Elisabeth Denzer und versichert, dass diese noch ausgebessert werden. Ende Juni sollen dann nach Worten der Pressesprecherin die großen Strommasten aus der Landschaft verschwunden sein und die Leitungen unsichtbar in der Erde verlaufen. "Vielleicht ein kleiner Trost für die Anwohner", sagt die Leiterin für Unternehmenskommunikation bei VSE.