DFB ehrt Johann Carl vom SSV Oppen für besondere Verdienste

Oppen : Johann Carl vom SSV Oppen wird mit DFB-Uhr ausgezeichnet

Das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder in seinen Vereinen wird vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und seinen Landesverbänden durch verschiedene Auszeichnungen und Ehrungen gewürdigt. Eine mögliche Form dieser Auszeichnung ist die Verleihung der DFB-Uhr, mit der besonders langjähriges ehrenamtliches Wirken gewürdigt wird.

Diese Ehrung wurde vor kurzem Johann Carl beim SSV Oppen zuteil. Nicht nur dass der 1938 geborene Carl, den in seinem Heimatort alle nur „Hansi“ nennen, bereits seit 48 Jahren Mitglied im Sportverein ist und dort auch bis zu seinem 60. Lebensjahr aktiv Fußball gespielt hat. Schon während seiner aktiven Zeit hat er bei allen anstehenden Arbeitseinsätzen, die im Verein anfielen, immer in der ersten Reihe mitgewirkt. Insbesondere während der aufwändigen Bauarbeiten an der Sportanlage „Lücknerarena“ des SSV Oppen, die sich über mehrere Jahre hingezogen hatten und 2005 abgeschlossen worden waren, war „Hansi“ Carl als unermüdlicher Helfer zur Stelle und hat damit ganz wesentlichen Anteil daran, dass diese Sportanlage zu einem echten Aushängeschild wurde. Neben einem Naturrasenplatz findet sich dort eine Tartan-Laufbahn sowie eine Sprunggrube für leichtathletische Lauf- und Sprungdisziplinen.

Die Lücknerarena sei, wie Ernst Lehnen als Vertreter des Ehrenamtsausschusses beim Saarländischen Fußballverband bei der Überreichung der DFB-Uhr erklärte, „von der Infrastruktur her mit das Schönste, was wir im Westsaarkreis haben“. Und dass das so bleibt, auch dafür trägt der just 80 gewordene „Hansi“ Carl bis heute weiterhin Sorge: Jeden Montag ist er zur Stelle, wenn sich einige Freiwillige regelmäßig in der Lücknerarena treffen, um dort Wartungs- und Aufräumarbeiten zu erledigen. Und immer wenn es beim SSV Oppen etwas zu arbeiten gibt, ist auf Johann Carl Verlass: Bei allen Veranstaltungen des Vereins und seiner zahlreichen Sparten ist er bei Vorbereitungs- und Abbauarbeiten als Helfer selbstverständlich dabei. Und noch einen besonderen Dienst leistet Carl für die Vereinsgemeinschaft: Er übernimmt die Beförderung einiger seiner etwas älteren Weggefährten, die aus Altersgründen selbst nicht mehr zu Auswärtsspielen der Fußballmannschaften fahren würden. Doch auf „Hansis“ Fahrdienst können sie sich verlassen, „und das erhält die Bindung dieser Personen an den Verein“, sagte Lehnen. Er könne den geehrten, mit dem er selbst persönlich auch gut befreundet sei, nur eines raten: „Mach weiter so!“

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