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Volleyball
Der Zusammenhalt als Erfolgsrezept

Die Spielerinnen des TV Düppenweiler klatschen sich ab. Der Aufsteiger feierte in 16 Spielen acht Siege.
Die Spielerinnen des TV Düppenweiler klatschen sich ab. Der Aufsteiger feierte in 16 Spielen acht Siege. FOTO: Ruppenthal
Düppenweiler. Nach verhaltenem Start haben die Oberliga-Volleyballerinnen des Aufsteigers TV Düppenweiler souverän den Ligaverbleib geschafft. Der Trainer ist begeistert. Von David Benedyczuk

Mit einem 3:1-Erfolg beim TV Quierschied glückte den Oberliga-Volleyballerinnen des TV Düppenweiler am Sonntag ein erfreulicher Saisonabschluss, der den positiven Gesamteindruck im ersten Jahr nach dem Aufstieg nur bestätigte. Am Ende landete das Team von Trainer Josef Giebel mit 20 Punkten auf Platz sechs der Neunerstaffel. Den Ligaverbleib hatte der TVD bereits vor dem Schlussakt eingetütet – im Gegensatz zur Oberliga-Saison vor zwei Jahren, als Düppenweiler nach nur einem Jahr direkt wieder in die Verbandsliga abgestiegen war.


„Ich bin sehr zufrieden, wie sich das Team entwickelt hat, nachdem uns vor der Runde drei Stammkräfte beruflich und privat bedingt verlassen hatten“, lobt Giebel, der mit Johanna Zayer nur einen Neuzugang begrüßen durfte. Doch sein Team machte aus der Not eine Tugend: „Unser Erfolgsrezept war der Zusammenhalt“, sagt Kapitän Katharina Holzer: „Wir haben es nach Startproblemen geschafft, uns zusammenzuraufen und die Abgänge mit großem Team- und Kampfgeist aufzufangen.“

Vor zwei Jahren hatte Düppenweiler zwei frühen Siegen kaum noch Zählbares folgen lassen und war mit zehn Punkten wieder abgestiegen. Auch diesmal schien es anfangs schwierig zu werden, denn die ersten drei Partien gingen klar verloren – wenn auch gegen starke Gegner. Dem ersten Sieg, einem 3:1 bei der TGM Mainz-Gonsenheim II folgten dann zwei weitere Niederlagen, ehe dem TVD die Wende gelang. Mit einem 3:1 beim TV Holz II und dem ersten Heimsieg, einem klaren 3:0 über Schlusslicht TV Quierschied, wurde die Basis zum Ligaverbleib gelegt.

Ein klares Indiz, sowohl für den erwähnten Teamgeist als auch die generelle Weiterentwicklung, brachte das erste Rückrundenspiel gegen den späteren Meister VSG Saarlouis. Trotz der Verletzung von Mittelangreiferin Leandra Burger gestaltete der TVD die Partie offen und verlor insgesamt nur knapp in vier Sätzen. „Das war ein Paradebeispiel dafür, was die Mannschaft auszeichnet – dass sie kämpfen kann und immer zusammenhält“, sagt Giebel, der auch die spielerischen Fortschritte anpreist: „Leistungsvolleyball fängt erst richtig ab der Oberliga an. Viele unserer Spielerinnen haben sich da wirklich gut weiterentwickelt. Es macht einfach Spaß, die Mannschaft zu trainieren.“

Düppenweilers Kapitän nennt neben besagter Partie gegen Meister Saarlouis das Rückspiel gegen den VfL Oberbieber als Höhepunkt: „Da haben wir sie geradezu aus der Halle gefegt“, sagt Holzer zum 3:1-Sieg vor gewohnt stimmungsvoller Heimkulisse. Gleichzeitig freut sie sich schon auf nächste Saison: „Wir wollen da einen weiteren Schritt nach vorne machen und im vorderen Drittel mitspielen. Dafür suchen wir noch engagierte Spielerinnen, die sich uns anschließen.“