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Pferderennen: Das Jagdrennen war der Höhepunkt

Pferderennen : Das Jagdrennen war der Höhepunkt

Von Rolf Ruppenthal

Das Honzrather Pferderennen ist und bleibt ein Besuchermagnet, besonders wenn das Wetter so gut mitspielt wie bei der jetzigen 33. Auflage. Bei schönstem Herbstwetter herrschte am Sonntag rund um die Rennbahn „Auf der Heide“ Hochbetrieb. Das reitsportliche Großereignis lockte viele Besucher aus dem gesamten Land ins Haustadter Tal. Und sie erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag mit acht spannenden Rennen. Höhepunkt bildete die 26. Auflage des großen Hindernispreis des Saarlandes, ein Jagdrennen über 3400 Meter mit zwölf Hindernissen.

Eine besondere Attraktion stellte in diesem Jahr nach längerer Pause ein Ponyrennen für Kinder dar, das über eine Kurz-Distanz von knapp 100 Metern führte. Dabei kam es augenscheinlich aber weníger auf die Schnelligkeit des Pferdes und das reiterliche Geschick des kleinen Jockeys an, sondern vielmehr auf die Kondition und das Sprintvermögen des Pferdeführers.

Die Einlage sorgte bei Groß und Klein für viel Spaß. Die Rennbahn und ihr Umfeld präsentierten sich für das 33. Honzrather Pferderennen in bestem Zustand. Der Reit- und Rennverein Honzrath hatte die Bahn bestens präpariert und glänzte durch eine gute Organisation. Ohne nennenswerte Zwischenfälle nach einem Sturz in einem Rennen zuvor ging das 26. Jagdrennen „Großer Hindernispreis des Saarlandes“ – immerhin mit zwölf Naturhindernissen ausgestattet – über die Bühne.

Den letzten Höhepunktes des Tages bildet das Abschlussrennen der Sparkasse Merzig-Wadern, ein offizielles Verkaufsrennen. Wer wollte, konnte also bei dieser Gelegenheit sich sein eigenes Rennpferd kaufen. Aber auch andere Vierbeiner hatten beim Honzrather Pferderennen ihren großen Tag. Zahlreiche Hunde der verschiedenen Rassen – vom kleinen Chihuahua über Jack-Russell-Terrier bis hin zum Pudel – nutzten das schöne Wetter, um  ihr Herrchen ausgiebig „auszuführen“.