Café ist zur festen Institution geworden

Café ist zur festen Institution geworden

Vor einem Jahr wurde im DRK-Haus in Düppenweiler das Café Vergissmeinnicht (die SZ erinnerte daran) zur Hilfe für Demenzkranke und ihre Angehörigen eröffnet. Es hat sich seitdem bestens bewährt. Nun wurde in kleinem Rahmen beim wöchentlichen Treff Geburtstag gefeiert.

Gerold Ohnmacht, Leiter und hauptamtliche Fachkraft des Cafe Vergissmeinnicht, das seit einem Jahr besteht, hieß zum kleinen Geburtstagsfest als Gäste die Vizepräsidentin und Landesleiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK Margarete Schäfer-Wolf und die Projektleiterin Britta Weinmann willkommen.

Ohnmacht las einleitend zwei Texte vor, so "Die sieben Zechbrüder" von Ludwig Uhland und eine lustige Geburtstagsgeschichte. Dann gab er einen kurzen Rückblick. Vor einem Jahr habe man angefangen. Zuerst seien die demenzkranken Personen mit privaten Pkw zuhause abgeholt worden. Nun könnten zwei Kleinbusse des DRK hierzu genutzt werden.

"Ich habe festgestellt, dass einige in unserer Runde aufgetaut sind. Sie beteiligen sich an den Spielen und der Ballrunde. Dabei wird viel gekichert und gelacht. Wir bemühen uns, die Flamme solange wie möglich hoch zu halten", sagte Ohnmacht. Er bedankte sich bei seinem Team, denn alle seien immer da, auch um manche Vorbereitungen zu treffen und meinte: "Ich hoffe, dass wir noch lange tätig sein können."

Vizepräsidentin Schäfer-Wolf gratulierte dem DRK Düppenweiler zum einjährigen Bestehen des Cafés. Sie bedankte sich im Auftrag des Landespräsidiums für das Engagement und begrüßte auch die positive Entwicklung. "Ich möchte den Geburtstag nutzen, um Ihnen für den Mut zu danken, vor einem Jahr das Café Vergissmeinnicht, als drittes im Kreis Merzig-Wadern, ins Leben zu rufen und so auch Ihr Arbeitsfeld zu erweitern. Dass Sie es geschafft haben, aus der Gruppe was Lebhaftes zu machen, das sieht man", erklärte sie. Projektleiterin Weinmann sprach ebenfalls ein kurzes Grußwort.

"Ihre Gruppe hier zeigt viel Engagement und Herzblut", bescheinigte sie Ohnmacht und wies auf die Wichtigkeit solcher Projekte hin. Dank galt dem Landkreis und dem DRK-Ortsverein Düppenweiler für die gute Zusammenarbeit. Nach ihren Worten bestehen derzeit landesweit 15 Demenzgruppen des DRK.