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Bürgerhilfe
Bürgerhilfe zählt weiter auf Ursula Greis

Der neue Vorstand der Christlichen Bürgerhilfe Beckingen trat nach der Wahl zum Gruppenfoto an.
Der neue Vorstand der Christlichen Bürgerhilfe Beckingen trat nach der Wahl zum Gruppenfoto an. FOTO: Norbert Becker
Haustadt. Bei der Christlichen Bürgerhilfe Beckingen stand die Hauptversammung, und damit auch die Wahl des Vorstandes an.

Ursula Greis aus Beckingen steht weiterhin an der Spitze der Christlichen Bürgerhilfe Beckingen (CBHB). Bei der Vorstandsneuwahl im Rahmen der Hauptversammlung im Saal Urhahn in Haustadt erhielt sie als erste Vorsitzende erneut für drei Jahre das einstimmige Vertrauen der anwesenden Mitglieder. Zuvor gab Greis in ihrem Rechenschaftsbericht einen Rückblick auf die Aktivitäten des im Jahre 1982 gegründeten gemeinnützigen Vereins in der abgelaufenen Amtsperiode 2015 bis 2018. „In dieser Zeit konnten wir wieder auf vielfältige Weise, sei es mit Rat und Tat oder finanzieller Unterstützung, darunter Zuschüsse für das Schulessen von bedürftigen Kindern, wenn Eltern nicht imstande waren, dieses zu bezahlen, helfen, ebenso bei Schulproblemen wie Mobbing“, betonte sie. Die alljährlich durchgeführte Weihnachtspaketaktion mit Lebensmitteln und Sachspenden für hilfsbedürftige Mitbürger in der Gemeinde Beckingen kommt nach ihren Worten immer gut an. Finanzielle Unterstützung hierzu leisten auch die Rotarier des Clubs Lebach-Wadern durch den in Beckingen wohnenden ersten Vorsitzenden des zu ihrem Club gehörenden Förderkreises Hans-Dieter Scherer. Die CBHB kümmert sich mit Sachspenden auch um Flüchtlinge. Immer enger wird es in der gut bestückten Kleiderkammer, die im Gebäude der ehemaligen Grundschule Haustadt untergebracht ist und gut angenommen wird. Teilweise müssen neu beschaffte Kleiderschränke im Flur stehen. „Eine Lösung ist das nicht“, meinte Greis und unterstrich die Notwendigkeit einer weiteren guten Zusammenarbeit der CBHB mit dem Bürgermeister und der Gemeinde. „Ich bedanke mich bei dem Kleiderkammerteam, vor allem bei Marlies Malter. Ohne sie hätte unsere Kleiderkammer keinen Bestand“, sagte die erste Vorsitzende. Sie unterstrich: „Wir versuchen immer alle großen und kleinen Probleme der in Not geratenen Mitbürger zu lösen.“


Der von Kassierer Michael Speicher vorgetragene Bericht zeigte, dass die Finanzen in Ordnung sind und die Kasse ordentlich geführt ist. Dies konnte auch Gudrun Reinert für die Prüfer bestätigen. Geschäftsführer Paul Maurer wies auf ein Gespräch mit Bürgermeister Thomas Collmann wegen weiterem Raumbedarf für die Kleiderkammer hin. Dort fehle auch eine notwendige Umkleidemöglichkeit. Wie Maurer weiter ausführte, brauche der Vorstand weitere unbürokratische Unterstützung vor Ort und den entsprechenden Informationsfluss von dort, um unbürokratisch helfen zu können. Unter der Versammlungsleitung von Werner Reinert, der lobende Worte für die vorgetragenen Berichte aussprach, wurde dem Vorstand dann Entlastung erteilt und die Neuwahl (siehe Info) durchgeführt.