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Beckinger Schüler werden mit der Arge Nahverkehrsgesellschaft befördert

Einstimmiger Beschluss : Beckinger Gemeinderat stimmt Vertrag zur Schülerbeförderung zu

Einstimmig grünes Licht hat der Beckinger Gemeinderat für die Vertragsunterzeichnung mit der Arge Nahverkehrsgesellschaft zur Schülerbeförderung gegeben. Mit Beginn des neuen Jahres hatten die Buslinien der beiden Firmen Müllenbach-Reisen aus Düppenweiler und Schulligen-Reisen aus Losheim die Fahrten aufgenommen.

Jeder Schüler erhalte eine normale Monatskarte für den Öffentlichen Personennahverkehr. Mit dem Ticket könne er – unabhängig von den Schulzeiten – sämtliche Linienverkehre innerhalb seines Tarifbereiches nutzen. Die Tickets werden nach den Worten von Bürgermeister Thomas Collmann von den Schulen über die Arge bezogen und an die Schüler ausgegeben. „Laut aktueller Schülerbeförderungsliste wären dies zurzeit 105 837,36 Euro, inklusive der Mehrwertsteuer pro Jahr.“ Zusatzleistungen werden nach Darstellung des Verwaltungschefs im „Paket Grundschule mobil“ gebündelt. Darunter seien abweichende Haltestellen, spezielle Fahrzeiten und zusätzliche Verbindungen für den Schülerverkehr zu verstehen.

Die vereinbarte Jahrespauschale für die Gemeinde Beckingen beträgt laut Collmann insgesamt 56 765 Euro inklusive sieben Prozent Mehrwertsteuer. „Gerechnet auf durchschnittlich 188 Schultage im Jahr ergibt sich somit eine Tagespauschale von 301,94 Euro“, sagte der Verwaltungschef. Der alte Vertrag mit der Deutschen Bahn und deren Nahverkehrsgesellschaft ORN habe für die Gemeinde Kosten von 152 505,65 Euro für das vergangene Jahr ausgewiesen – 189 Schultage mal 754,12 Euro. Hinzu seien noch sieben Prozent Mehrwertsteuer gekommen.

Gehe es nach dem neuen Vertragsentwurf mit der Arge, müsste in diesem Jahr nach Worten von Collmann mit Kosten von 162 602,36 Euro gerechnet werden. „Am Jahresende wird jeweils eine Endabrechnung erstellt, in der die tatsächlich ausgegebenen Monatstickets und erbrachten Leistungen mit den geleisteten Vorauszahlungen verrechnet werden“, sagte der Rathauschef.

Für die Gemeinde Beckingen stellte er einige Verbesserungen in Aussicht. Diese seien bei einem Treffen am 21. November vergangenen Jahres mit den beiden Geschäftsführerinnen der Arge, Mitarbeitern des Landkreises Merzig-Wadern und der Beckinger Verwaltung vereinbart worden. „So wird der Beckinger Bahnhof zukünftig zu einem wichtigen Knotenpunkt für die Busverbindung in Richtung Losheim und die Anbindung des Hochwaldes an die Bahn.“