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Neuer Wohnraum
Bald ziehen Mieter in das Andreas-Haus

Bei einem Ortstermin  in Reimsbach (von links) wurde das fast fertige Gebäude in Augenschein genommen. Mit dabei waren  Tobias Welsch, Peter Becker, Dietmar Schmitz, Peter Morbe, Andrea Reinert-Clemens (alle LBS), Architekt Ralf Lorscheider, Bauherr und Investor Arno Schorn, Bürgermeister Thomas Collmann, Ortsvorsteher Jürgen Dörholt und  Gemeindekämmerer Michael Buchheit. 
Bei einem Ortstermin in Reimsbach (von links) wurde das fast fertige Gebäude in Augenschein genommen. Mit dabei waren  Tobias Welsch, Peter Becker, Dietmar Schmitz, Peter Morbe, Andrea Reinert-Clemens (alle LBS), Architekt Ralf Lorscheider, Bauherr und Investor Arno Schorn, Bürgermeister Thomas Collmann, Ortsvorsteher Jürgen Dörholt und  Gemeindekämmerer Michael Buchheit.  FOTO: Norbert Becker
Reimsbach. Fünf der 13 Wohnungen des Hauses in Reimsbach sind bereits vermietet. Malermeister Arno Schorn hatte das Haus 2014 gekauft.

Nach dem Umzug des Kindergartens in die ehemalige Grundschule, der Auflösung des Altenheimes und dem Weggang der letzten drei Ordensschwestern stand das große Gebäude in der Reimsbacher Straße 45, das frühere Andreas-Haus (siehe separaten Text), zuletzt leer und war zum Verkauf angeboten. Ende 2014 hat der aus Oppen stammende Malermeister Arno Schorn das Gebäude erworben und sofort mit der Planung des Umbaues begonnen.


Von Anfang an war es sein erklärtes Ziel, das alte Gebäude zu erhalten und zu revitalisieren. Ursprünglich war die Teilung der Immobilie und stückweise Verkauf in Form von Eigentumswohnungen geplant. Im fortschreitenden Stadium des Planungsprozesses wurde jedoch vom Bauherrn Schorn entschieden, das Projekt vollständig im eigenen Bestand zu behalten und zu vermieten. Obwohl der Fokus stets auf einer qualitativ  hochwertigen Bauausführung lag, stand auch das Ziel im Vordergrund, den vielerorts notwendigen „bezahlbaren Wohnraum“ zu schaffen. Das Gebäude wurde (und wird auch immer noch) kernsaniert.

Nur die Grundmauern sind erhalten geblieben, der Rest erneuert. Neue Leitungen für Wasser und Strom, neue Fenster, ein neues Dach und eine neue Heizungsanlage wurden eingebaut. Da der ursprüngliche Charakter des Bauwerks erhalten werden sollte, wurde an der grundlegenden Architektur des Gebäudes so wenig wie möglich verändert.



Um den Vorgaben der Energiesparverordnung zu genügen, erhielt das Dach eine entsprechende Dämmung und ein Vollwärmeschutz auf die Außenwände aufgebracht. Damit die Grundrissgestaltung der einzelnen Wohnungen nicht unter unpraktisch großen Fluren und Durchgangszimmern leidet, wurden ehemals übergroße Räume und Verkehrsflächen geteilt und neue Zugangswege ins Gebäude geschaffen.

Ein Teil der Wohnungen verfügt sogar über eigene Hauseingangstüren. Mittlerweile sind 13 einzelne Wohnungen mit Größen zwischen 49 und 118 Quadratmetern Wohnfläche entstanden. Die Erdgeschosswohnungen sind barrierefrei gestaltet. Die Fertigstellung der ersten Wohnungen wird noch im Dezember dieses Jahres erfolgen. Die ersten Mieter werden das Weihnachtsfest bereits in ihrer neuen Wohnung feiern. Weitere Wohnungen werden im ersten Quartal 2018 bezugsfertig sein. Fünf der 13 Wohnungen sind bereits vermietet und werden nun kurzfristig bezogen.

Weitere Informationen: Tel. (0 68 61) 9 15 28 37.

Das umgebaute ehemalige Andreas-Haus.
Das umgebaute ehemalige Andreas-Haus. FOTO: Norbert Becker