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Auf Sachverständige hören

Tunnel-SperrungAuf Sachverständige hören Zu: "Gegenläufig im Tunnel - jetzt!", SZ vom 9./10. MaiNiemand möchte, dass Unfälle passieren, weil meist unsägliche Folgen damit verbunden sind. Niemand kann aber gänzlich verhindern, dass Unfälle passieren, weil sie meist auf Fehler von Menschen zurückzuführen sind, so auch der tödliche Unfall auf der Umleitungsstrecke

Tunnel-SperrungAuf Sachverständige hören Zu: "Gegenläufig im Tunnel - jetzt!", SZ vom 9./10. MaiNiemand möchte, dass Unfälle passieren, weil meist unsägliche Folgen damit verbunden sind. Niemand kann aber gänzlich verhindern, dass Unfälle passieren, weil sie meist auf Fehler von Menschen zurückzuführen sind, so auch der tödliche Unfall auf der Umleitungsstrecke. Deshalb sollten wir alle - und im besonderen Reporter - auf die Untersuchungen von Sachverständigen hören, die sich unparteilich mit solchen Ereignissen beschäftigen; in keinem Falle sollte die Entscheidung politisch beeinflusst sein. Vor Jahren geschah dieses grässliche Inferno in einem Autobahntunnel, bei dem viele Menschen in einer Feuerwalze starben. Bei der Suche nach den Ursachen und Verbesserungsmöglichkeiten haben Experten alle europäischen Autotunnels auf ihre Sicherheitsmängel untersucht. Dabei wurden Autotunnels mit gegenläufigem Verkehr in derselben Tunnelröhre als die gefährlichsten bezeichnet. Wenn man bedenkt, dass regelmäßig Kraftfahrzeuge - meist Lkw - auf der Steigungsstrecke vor dem Pellinger Tunnel aus den verschiedensten Gründen liegenbleiben - allein in der letzten Woche waren es zwei - dann sollte man der Forderung von Herrn Porz tunlichst kein Gehör schenken. Bei Baustellen muss zwangsläufig die Last während der Bauphase auch auf diejenigen verteilt werden, die bei normalem Verkehr von dieser Straße profitieren.Klaus Lorenz, Merzig Verkehr Anwohnern nicht zumutenZu: "Ab Montag ist die Brücke dicht", SZ vom 9./10. Mai Wie soll man seinen Kindern als Vorbild im Straßenverkehr dienen, wenn es beinahe unmöglich ist, hier in Büschdorf über den "Zebrastreifen" zu gelangen. Weder Lkw noch Pkw sind definitiv nicht bereit anzuhalten. Erst wenn man einen Fuß auf die Straße setzt, was natürlich den Kindern als erstes auffällt und zum Nachahmen animiert, sind die Autofahrer bereit anzuhalten. Um die verlorene Zeit durch die Umleitung aufzuholen, wird die Geschwindigkeit auch im Ort nicht reduziert. Ausnahme: Morgens zwischen 6 und 8 Uhr, dann ist ohnehin nur Schrittgeschwindigkeit möglich. Nachdem letzte Woche die ersten Opfer auf der Umleitung zu Beklagen waren, darf nicht noch mehr passieren bis man in SB und NK erkennt, dass man den Verkehr einer stark befahrenen Autobahn nicht einfach einer Landstraße und vor allem den betroffenen Anwohnern zumuten kann. Ilona Dörr, Büschdorf