1. Saarland
  2. Merzig-Wadern

2:5 in Gresaubach: Pesch ohne Glück an der alten Wirkungsstätte

2:5 in Gresaubach: Pesch ohne Glück an der alten Wirkungsstätte

Noswendel/Wadern. Fußball-Verbandsligist SG Noswendel/Wadern musste sich im Kellerduell beim SC Gresaubach mit 2:5 geschlagen geben. "Die Höhe der Niederlage täuscht aber über Spielanteile und Kräfteverhältnis hinweg und ist ein weiteres Glied in der Kette unglücklicher Niederlagen", sagt Trainer Lothar Pesch

Noswendel/Wadern. Fußball-Verbandsligist SG Noswendel/Wadern musste sich im Kellerduell beim SC Gresaubach mit 2:5 geschlagen geben. "Die Höhe der Niederlage täuscht aber über Spielanteile und Kräfteverhältnis hinweg und ist ein weiteres Glied in der Kette unglücklicher Niederlagen", sagt Trainer Lothar Pesch. Ganze fünf Minuten hatten gefehlt, und sein Team hätte den dritten Punkt der Saison eingespielt. Höhepunkte in der ersten Halbzeit waren jeweils ein Pfostenschuss der Gastgeber durch Kevin Robert sowie der Gäste aus dem Hochwald durch Andreas Roth. Ansonsten war das Spiel mehr Mittelfeld-Geplänkel mit wenigen echten Torchancen. In Hälfte zwei sollte sich das aber ändern: Gresaubach ging engagierter ins Spiel, schließlich wollte man sich eine Blamage gegen den Tabellenletzten ersparen. Folgerichtig erzielten Tobias Ziegler und Tobias Warken eine beruhigende 2:0-Führung. Gleichzeitig ließ dieser Vorsprung die Heimelf aber nachlässig werden, und die Hochwälder ließen sich nicht zweimal bitten. Libero Iskender Cetin wurde vor die Abwehr beordert, das Mittelfeld personell aufgestockt. Diese taktische Variante trug schon bald Früchte, denn die Pesch-Elf wurde mutiger und torgefährlicher. Daniel Schmidt wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfer verwandelte Andreas Roth (75.). Mit einem 16-Meter-Knaller schaffte Andreas Haupenthal in der 83. Minute sogar den Ausgleich zum 2:2. Doch Noswendel durfte nicht lange jubeln. Tobias Warken traf nur eine Minute später zum 3:2 für Gresaubach. "Danach ließen die Spieler die Köpfe hängen, und sie ließen Torwart Christian Reiter bei den zwei nächsten Gegentoren arg im Stich", monierte Pesch, der somit an seiner alten Wirkungsstätte leer ausging. eb