Der Saar-Kunstbetrieb in der Opferpose Wie gut, dass Streichert-Clivot nicht vor Breitz und deren blinder Gefolgschaft einknickt

Meinung | Saarbrücken · Die Absage der Candice-Breitz-Ausstellung hatte viel Kritik ausgelöst. Auch in Kommentaren der SZ. Eine andere Position hat SZ-Redakteurin Laura Weidig. Stiftung sowie Ministerin sei es hoch anzurechnen, dass sie trotz der schrillen öffentlichen Kampagne konsequent geblieben sind.

 Candice Breitz bei der Kundgebung „We still need to talk“ in Berlin am 10. November. Die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz hatte die geplante Ausstellung mit der Künstlerin wegen ihrer Positionen zu Israel abgesagt.

Candice Breitz bei der Kundgebung „We still need to talk“ in Berlin am 10. November. Die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz hatte die geplante Ausstellung mit der Künstlerin wegen ihrer Positionen zu Israel abgesagt.

Foto: IMAGO/Matthias Reichelt/imago stock

Für einen kurzen Moment hätte man glauben können, dass man im Saarland aus den Vorfällen rund um die Documenta in Kassel gelernt hat. Falsch gedacht.