Mehr Zuschuss für Alheck und Schneckenhaus

Mehr Zuschuss für Alheck und Schneckenhaus

Merzig. Die Stadt Merzig schließt jetzt auch mit der Lebenshilfe Merzig-Wadern/St. Wendel eine Kooperationsvereinbarung zur Finanzierung der integrativen Kindertagesstätte "Schneckenhaus" und der integrativen Kinderkrippe "Alheck" in Merzig, beide unter der Trägerschaft der Lebenshilfe

Merzig. Die Stadt Merzig schließt jetzt auch mit der Lebenshilfe Merzig-Wadern/St. Wendel eine Kooperationsvereinbarung zur Finanzierung der integrativen Kindertagesstätte "Schneckenhaus" und der integrativen Kinderkrippe "Alheck" in Merzig, beide unter der Trägerschaft der Lebenshilfe. Der Stadtrat stimmte in seiner jüngsten Sitzung einem entsprechenden Entwurf der Verwaltung einstimmig zu. Ähnliche Kooperationsvereinbarungen gibt es bereits mit anderen freien Trägern, die auf dem Gebiet der Kreisstadt Kindertagesstätten beziehungsweise Kinderkrippen unterhalten, wie etwa dem SOS-Kinderdorf, der Arbeiterwohlfahrt oder dem Sozialwerk Saar-Mosel. Diese Vereinbarungen sehen vor, dass die Stadt Merzig sich über den gesetzlich vorgesehenen Rahmen hinaus an den Personal- und Sachkosten der Einrichtungen beteiligt. Die Stadt übernimmt hier alle nicht durch Zuschüsse des Landes, des Kreises sowie die Elternbeiträge abgedeckten Personalkosten und die gesamten Sachkosten. Bei den freien Trägern deckt die Stadt durch Zuschüsse den Finanzierungs-Anteil, der durch die Anpassung der Elternbeiträge an die Sätze der Einrichtungen in städtischer Trägerschaft dort fehlt, ab - bis zum zulässigen Höchstsatz von 25 Prozent.Bei den beiden integrativen Einrichtungen der Lebenshilfe gab es bisher besondere Regelungen, da hier zum einen das Land eine spezielle Förderung der Integrationsplätze gewährt, zum anderen die Stadt dort bislang einen niedrigeren Sachkostenanteil leistete. Um hier eine Gleichbehandlung mit den übrigen freien, nicht kirchlichen Trägern zu erreichen, wird die Stadt nun die Kooperationsvereinbarung treffen. Dadurch erhöht sich der städtische Zuschuss für die beiden Lebenshilfe-Einrichtungen um rund 10 000 Euro auf dann rund 39 000 Euro.

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