Mehr Unruhe wird für Ruhe sorgen

Mehr Unruhe wird für Ruhe sorgen

Ruhig startete der Landkreis St. Wendel ins neue Jahr. Selbst in der Neujahrsnacht blieb es, abgesehen vom Feuerwerk, ausgesprochen ruhig, wie die Polizei erfreut feststellte. Die Sturmtiefs Ulli und Andrea machten zwar reichlich Wind, aber insgesamt verhielten sie sich im St. Wendeler Land ruhiger als anderswo.Keinen Grund zur Unruhe enthielten die Arbeitsmarktdaten für den Dezember 2011

Ruhig startete der Landkreis St. Wendel ins neue Jahr. Selbst in der Neujahrsnacht blieb es, abgesehen vom Feuerwerk, ausgesprochen ruhig, wie die Polizei erfreut feststellte. Die Sturmtiefs Ulli und Andrea machten zwar reichlich Wind, aber insgesamt verhielten sie sich im St. Wendeler Land ruhiger als anderswo.Keinen Grund zur Unruhe enthielten die Arbeitsmarktdaten für den Dezember 2011. Die Zahl der Arbeitslosen ging zwar leicht nach oben. Das sei saisonal bedingt, beruhigte die Arbeitsagentur. Bei aller Aufregung sollten bei einem Notfall die Menschen im Raum St. Wendel ruhig bleiben. Denn Hilfe ist unterwegs. Zwölf Minuten nach Alarmierung seien sie vor Ort, versprechen die Mitarbeiter der neuen Rettungswache am Marienkrankenhaus.

Trotzdem wird es wohl unruhiger werden im St. Wendeler Land. Denn schon im vergangenen Jahr haben die Urlauber- und Übernachtungszahlen zugelegt. Da wird in diesem und besonders in den kommenden Jahren noch einiges hinzukommen. Zum einen wird der Ferienpark, der 2013 seine Tore öffnet, noch mehr Gäste in die Region bringen. Zum anderen wird die europaweite Werbung für diesen Park viele Menschen auf das St. Wendeler Land und seine Besonderheiten aufmerksam machen. Davon werden sicher einige den Weg an Blies, Nahe und Prims finden.

Diese Unruhe ist sicher gut zu verkraften, denn sie sorgt mit dafür, dass die "Ruhe" auf dem Arbeitsmarkt anhält.